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Nomadum präsentiert „Ruins“: Wenn alte Mauern ihre Geschichten erzählen

Justin Ciuche veröffentlicht den ersten Song seines Projekts Nomadum und verwandelt die Burgruine Hardenberg in eine stille Klanglandschaft zwischen Erinnerung, Vergänglichkeit und Fantasie.



Das Musikprojekt von Komponist und Violinist Justin Ciuche verbindet historische Schauplätze mit atmosphärischer Klangkunst. Bei „Ruins“ trifft seine Violine auf Uilleann Pipes und Tin Whistle von Marco Zorzytzky.


Unter dem Leitgedanken „Travelling through worlds, cultures and time with violin“ nimmt das Musikprojekt Nomadum sein Publikum mit auf eine Reise durch verschiedene Welten, Kulturen und Epochen. Die neue Veröffentlichung „Ruins“ führt zur Burgruine Hardenberg und verwandelt die besondere Stimmung des historischen Ortes in ein rund vierminütiges Instrumentalstück.


Wenn alte Mauern zu erzählen beginnen

„Ruins“ gibt keine konkrete Geschichte vor. Die Komposition lässt bewusst offen, wer einst durch die Gänge der Burg gegangen sein könnte, welche Stimmen dort zu hören waren und was von den Menschen geblieben ist, die diesen Ort geprägt haben.

Genau diese Offenheit macht den Reiz des Stücks aus. Vergangenheit und Fantasie fließen langsam ineinander, während die Musik dazu einlädt, für einige Minuten still zu werden

und genauer hinzuhören.

Violine, Klavier und orchestrale Arrangements bilden das Fundament.

Justin Ciuche setzt dabei nicht auf große Effekte oder eine dramatische Überwältigung. „Ruins“ entwickelt sich ruhig und lässt seiner Atmosphäre Zeit. Die Musik wirkt geheimnisvoll, aber nicht bedrohlich, melancholisch und zugleich friedlich.



Ein Dialog zwischen Violine und traditionellen Instrumenten

Eine besondere klangliche Dimension erhält „Ruins“ durch die Zusammenarbeit mit

Marco Zorzytzky von In Extremo. Er ergänzt Ciuches Violine, Klavier und moderne Orchestrierung mit Uilleann Pipes und Tin Whistle.


Die warmen, leicht klagenden Töne der Uilleann Pipes verleihen dem Stück eine erdige Tiefe. Die Tin Whistle setzt hellere Akzente und klingt stellenweise wie eine ferne Stimme, die aus einer vergangenen Zeit herüberweht. Beide Instrumente sind nicht bloß schmückendes Beiwerk. Sie tragen einen wesentlichen Teil der Stimmung.


Besonders schön ist der musikalische Dialog mit der Violine. Die Instrumente kommen aus unterschiedlichen Klangwelten, wirken hier aber nicht wie Gegensätze. Stattdessen ergänzen sie einander. Die moderne Orchestrierung trifft auf traditionelle Klänge, die Gegenwart auf eine weit zurückreichende musikalische Vergangenheit.


Mit der Violine durch Welten und Zeiten

Nomadum ist das Musikprojekt des Komponisten, Produzenten und Violinisten

Justin Ciuche. Der Name steht für die Verbindung von Musik, Reisen, Kultur und geschichtsträchtigen Orten. Die Violine dient als musikalischer Wegbegleiter durch unterschiedliche Landschaften, Welten und Epochen.


Das Motto „Travelling through worlds, cultures and time with violin“ beschreibt diesen Ansatz ziemlich genau. Die Orte liefern nicht nur Bilder für die Videos, sondern werden zum Ausgangspunkt der Kompositionen. Musik und Umgebung sollen sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam eine Geschichte erzählen.


„Ruins“ zeigt, wie gut dieses Konzept funktionieren kann.

Justin Ciuche und Marco Zorzytzky schaffen ein Stück, das nicht laut werden muss, um Eindruck zu hinterlassen. Stattdessen lebt es von feinen Klangfarben, Ruhe und dem Gefühl, für einen Moment mit etwas Vergangenem verbunden zu sein.



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