Evanescence veröffentlichen ihr neues Album „Sanctuary“
- Redaktion

- vor 4 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Auf ihrem sechsten Studioalbum verbinden Evanescence mächtige Gitarren, Amy Lees große Stimme und sehr persönliche Momente mit der Hoffnung, selbst in schwierigen Zeiten nicht das eigene Licht zu verlieren.

Tracklist:
1. Beautiful Lie
2. Tell Me When You’ve Had Enough
3. Who Will You Follow
4. Rapture
5. Afterlife
6. Sanctuary
7. How Do I Heal
8. About Us
9. Calm Down
10. Self Destruct
11. Forever Without You
12. Wide Open Hear
Veröffentlichungsdatum: 05. Juni 2026
Label: Columbia / Sony
Das Album „Sanctuary“ jetzt bei JPC bestellen:
Drei Jahre Arbeit stecken in den zwölf Songs, die für Amy Lee weit mehr als nur eine neue Platte darstellen. Das Album wurde für sie zu einem Ort, an dem Angst, Kontrollverlust und all die Dinge, die sich in der Welt falsch anfühlen, einen Ausdruck finden konnten. Gleichzeitig geht es darum, aus dieser Dunkelheit wieder Kraft zu ziehen.
Der Titel entstand ausgerechnet auf der Bühne. Während Evanescence in Australien als Support von Metallica ihre erste Stadiontour spielten, bezeichnete Amy Lee die gemeinsame Erfahrung mit dem Publikum als „Sanctuary“, als Zufluchtsort, an dem Menschen zusammenkommen. In diesem Moment wusste sie, dass sie den Namen des Albums gefunden hatte.
Musikalisch schlägt „Sanctuary“ eine Brücke zwischen verschiedenen Phasen der Bandgeschichte. Die wuchtigen Gitarren, schwebenden Gesangslinien und dramatischen Arrangements erinnern an den klassischen Evanescence-Sound. Gleichzeitig wirkt das Album zeitgemäß, scharf produziert und stellenweise deutlich moderner als seine Vorgänger.
Einen wichtigen Anteil daran haben die Produzenten Zakk Cervini, Jordan Fish und Nick Raskulinecz. Cervini und Fish betrachteten die neuen Songs durch die Klangwelt der frühen Evanescence-Jahre, ohne diese einfach nachzubauen. Gemeinsam mit der Band verbanden sie vertraute Elemente mit einer härteren, aktuellen Produktion. Raskulinecz, der bereits an „Evanescence“ und „The Bitter Truth“ beteiligt war, produzierte fünf Stücke des neuen Albums.
Auch Komponist Michael Wandmacher kehrte zurück. Gemeinsam mit Amy Lee entwickelte er die Streicherarrangements für mehrere Songs. Dadurch bleibt jene filmische Größe erhalten, die Evanescence seit jeher von vielen anderen Rockbands unterscheidet.
Die Single „Who Will You Follow“ entstand in einer gemeinsamen Session der gesamten Band. Amy Lee, Emma Anzai, Troy McLawhorn, Tim McCord und Will Hunt arbeiteten zusammen mit Zakk Cervini und Jordan Fish an dem Song. Gitarrist Troy McLawhorn lieferte den zentralen Riff praktisch aus dem Moment heraus.
„Who Will You Follow“ erreichte Platz eins der Billboard Rock & Alternative Airplay Charts und bescherte der Band ihre erste Spitzenposition in den Hot Hard Rock Songs Charts.
Kraftvolle Songs treffen auf verletzliche Balladen
So massiv „Sanctuary“ stellenweise klingt, lebt das Album nicht allein von großen Gitarrenwänden. Amy Lee zeigt sich auch von einer sehr offenen, verletzlichen Seite. In „How Do I Heal“ und „Forever Without You“ rückt ihr Klavierspiel in den Vordergrund. Hier bleibt weniger Raum, sich hinter der großen Produktion zu verstecken. Stimme, Melodie und Gefühl tragen die Songs beinahe allein.
Mit „Afterlife“ ist außerdem jener Titel enthalten, den Evanescence für die Netflix-Serie „Devil May Cry“ geschrieben haben. Der Song brachte der Band 2025 ihre erste Nummer eins in den Billboard Mainstream Rock Airplay Charts.
Den Abschluss bildet „Wide Open Heart“. Der Song beendet das Album nicht leise, sondern mit einer eleganten, mächtigen Klanglandschaft und einer Botschaft, die über der gesamten Platte steht: der Welt auch unter ihrem Gewicht mit offenem Herzen zu begegnen.
Live und Tournee
Die Welttournee beginnt am 11. Juni 2026 in Nordamerika. Im September kommen Evanescence nach Europa. In Deutschland stehen Konzerte in Frankfurt, Dortmund, Hamburg, Berlin und München auf dem Programm. Poppy begleitet die Europa-Tour als Special Guest, Nova Twins eröffnen die Shows außerhalb Großbritanniens.
Deutschland-Termine 2026
19. September – Frankfurt, Festhalle
20. September – Dortmund, Westfalenhalle
21. September – Hamburg, Barclays Arena
22. September – Berlin, Velodrom
23. September – München, Olympiahalle
Alle Informationen zu der Tour findet ihr in unserem Artikel:
Kontakt:
(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von Sony Music)
In diesem Beitrag sind Affiliate-Links enthalten. Wenn ihr darüber einkauft, unterstützt ihr norush-webzine.com.
Für euch entstehen keine zusätzlichen Kosten.



Kommentare