Mattador – „III“ Review: Zurück mit Gefühl und Feuer
- Redaktion
- vor 5 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Mattador klingen auf ihrem Comeback-Album erwachsen, warm und angenehm geerdet.

Tracklist:
1. Awake – 02:45
2. Black Water – 04:16
3. Out For Blood – 03:28
4. Say You’ll Stay – 05:07
5. Levitate – 04:43
6. Crawling – 04:05
7. Same Kind Of Crazy – 04:12
8. Falling Backwards – 04:26
9. Portal – 03:56
10. Slow Down – 04:01
11. Moksha – 00:51
12. No Way Out – 04:37
Veröffentlichungsdatum: 19. Juni 2026
Label: Frontiers Music Srl
Laufzeit: ca. 46:27 Minuten
Genre: Melodic Rock / Hard Rock
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Fazit der Redaktion:
„III“ ist ein warm produziertes, melodisch starkes Hard-Rock-Album.
Mattador liefern Balladen mit Substanz, Riffs mit Druck und Songs, die mehr erzählen
als bloße Genrepflege.
Was bekommen wir auf die Ohren?
Das Album klingt nicht wie ein nostalgischer Rückblick, sondern wie ein reifes Comeback: melodischer Hard Rock mit kräftigen Gitarren, warmem Klangbild, starken Refrains und spürbarer emotionaler Tiefe.
Musikalisch lebt „III“ von der Balance zwischen Druck und Gefühl.
Bob St. Johns organische Produktion lässt den Songs genug Raum zum Atmen, ohne ihnen die Energie zu nehmen. Die Gitarren packen in Tracks wie „Black Water“ und „Out For Blood“ ordentlich zu, bleiben aber stets melodisch eingebettet.
Mattador setzen nicht auf überpolierten Hochglanz, sondern auf einen lebendigen Bandsound, der klassisch, aber nicht altbacken wirkt.
Inhaltlich kreist das Album um Aufbruch, Rückblick, Verlust, Hoffnung und innere Bewegung.
„Awake“ eröffnet wie ein klares Lebenszeichen, während „Black Water“
dunklere Farben anschlägt.
„Say You’ll Stay“ bildet das emotionale Zentrum der Platte: eine Ballade über Nähe, Sehnsucht und die Angst vor dem Verlust, ohne in Kitsch abzurutschen.
„Levitate“ wirkt leichter und hoffnungsvoller, „Crawling“ dagegen zeigt das mühsame Weitergehen durch schwierige Phasen.
Besonders stark ist, wie Mattador persönliche Themen mit klassischem Rocksongwriting verbinden. „Falling Backwards“ erzählt vom Zurückfallen in alte Muster, „Portal“ klingt wie ein Übergang zwischen Vergangenheit und Zukunft, und „Slow Down“ erinnert daran, dass Innehalten manchmal genauso mutig sein kann wie Vorwärtsdrang.
Das kurze „Moksha“ setzt eine fast spirituelle Note, bevor „No Way Out“ das Album spannungsvoll abschließt.
„III“ ist kein revolutionäres Album, aber ein sehr stimmiges.
Mattador zeigen, dass Melodic Rock auch 2026 noch Herz, Gewicht und Charakter haben kann. Die Band verbindet starke Melodien, ehrliche Emotionen, solide Gitarrenarbeit und eine dezente Latin-Wärme zu einem Comeback, das angenehm geerdet
und zugleich voller Spielfreude klingt.

Line Up:
Carlos Benitez - Drums, Percussion, Background and Lead Vocals
Abraham Millett - Bass and Keyboards
Miguel Rodriguez - Guitars, Lead Guitar, Violin
Mike Villegas - Lead Vocals, Acoustic Guitars
Kontakt:
(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von CMM)
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