Starbreaker-Debüt kehrt in neuem Klanggewand zurück
Mehr als 20 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung erscheint das selbstbetitelte Starbreaker-Album als „Frontiers XXX Anniversary Remix Edition“. Die überarbeitete Fassung kommt am 4. Dezember 2026, der neue Mix von „Lies“ ist bereits vorab zu hören.

Tracklist:
1. Die For You
2. Lies
3. Break My Bones
4. Crushed
5. Days Of Confusion
6. Transparent
7. Light At The End Of The World
8. Cradle To The Grave
9. Underneath A Falling Sky
10. Turn It Off
11. Dragonfly (Instrumental)
12. Save Yourself
Veröffentlichungsdatum: 04. Dezember 2026
Label: Frontiers Music Srl
Originalveröffentlichung: 2005
Genre: Melodic Metal / Melodic Hard Rock
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Frontiers Music Srl holt eines der prägenden Alben aus den frühen Jahren des Labels zurück. Das selbstbetitelte Debüt von Starbreaker erschien ursprünglich 2005 und wird nun im Rahmen des 30-jährigen Frontiers-Jubiläums neu veröffentlicht.
Bei der „XXX Anniversary Remix Edition“ handelt es sich nicht nur um eine unveränderte Wiederauflage. Aldo Lonobile hat die Originalaufnahmen neu gemischt und remastert.
Ziel war es, den Songs mehr Klarheit, Tiefe und Druck zu verleihen, ohne die Energie und Atmosphäre des Albums zu verlieren. Neben der regulären Veröffentlichung sind limitierte physische Ausgaben angekündigt.
Starbreaker ist nach „Over The Edge“ die zweite Veröffentlichung aus
dem Frontiers-Katalog, die diese Jubiläumsbehandlung erhält.
Eine dritte und abschließende Neuauflage soll noch vor Ende 2026 folgen.
Aus einem Studioprojekt wurde eine Band
Starbreaker wurden ursprünglich als einmaliges Projekt um den damaligen TNT-Sänger Tony Harnell zusammengestellt. Produzent und Bassist Fabrizio Grossi kam ebenso hinzu wie der schwedische Gitarrist, Keyboarder und Songwriter Magnus Karlsson, der später unter anderem bei Primal Fear aktiv wurde. Harnell holte außerdem seinen früheren TNT-Kollegen John Macaluso ans Schlagzeug.
Was zunächst nur als Studioprojekt geplant war, entwickelte sich während der Aufnahmen zu einer richtigen Band. Die beteiligten Musiker erkannten schnell, dass die gemeinsame Chemie über eine gewöhnliche Auftragsproduktion hinausging.
Tony Harnell und Magnus Karlsson schrieben den größten Teil des Materials gemeinsam. Dabei wollten sie bewusst eine härtere und aggressivere Seite von Harnells Stimme zeigen, ohne jene ausgeprägte Melodik aufzugeben, die viele Fans mit seinen Arbeiten für TNT verbinden. Fabrizio Grossis Produktion gab den Songs zusätzliches Gewicht und prägte den dunkleren Charakter des Albums.
Selbst der Bandname verweist auf diese metallischere Ausrichtung.
Er wurde vom gleichnamigen Judas-Priest-Song inspiriert und spiegelt
Harnells Begeisterung für klassischen Heavy Metal wider.
Melodien treffen auf härtere Gitarren
Das Starbreaker-Debüt verbindet skandinavische Melodieführung mit amerikanischem Hard-Rock-Druck. Karlssons Gitarrenarbeit ist kraftvoll und detailreich, während Harnell seine Stimme zwischen großen Melodien und deutlich kantigeren Passagen bewegt. Dazu kommt eine Rhythmusgruppe, die den Songs ein schweres, zugleich bewegliches Fundament gibt.
Stücke wie „Die For You“ und „Crushed“ stehen für die direkte, energische Seite des Albums. Hier treffen kräftige Riffs auf Refrains, die trotz der härteren Gangart sofort zugänglich bleiben. „Transparent“ und „Light At The End Of The World“ rücken dagegen stärker die emotionale Tiefe der Platte in den Vordergrund.
Auch „Break My Bones“, „Cradle To The Grave“ und „Underneath A Falling Sky“ tragen jene Mischung aus Dramatik, Melodie und metallischer Schwere, die Starbreaker deutlich von vielen klassischen AOR-Projekten der damaligen Zeit unterschied. Mit „Dragonfly“ enthält das Album außerdem ein Instrumentalstück, das den beteiligten Musikern mehr Raum lässt.
„Lies“ zeigt den neuen Mix
Als ersten Vorgeschmack auf die Jubiläumsausgabe hat Frontiers die neu gemischte Version von „Lies“ veröffentlicht. Der Song eignet sich gut, um die Veränderungen im Klangbild nachzuvollziehen. Gitarren, Bass und Schlagzeug treten deutlicher hervor, während Tony Harnells Gesang weiterhin das melodische Zentrum bildet.
Aldo Lonobile hat die Aufnahmen nicht künstlich modernisiert oder ihres ursprünglichen Charakters beraubt. Vielmehr soll der neue Mix Details hörbarer machen, die in der Fassung von 2005 weniger deutlich zur Geltung kamen. Der Song wirkt dadurch kräftiger und transparenter, bleibt aber klar als Produkt seiner Zeit erkennbar.
Mehr als eine nostalgische Wiederveröffentlichung
Das Debüt wurde bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung vor allem für Tony Harnells markanten Gesang, Magnus Karlssons Songwriting und die härtere Ausrichtung gelobt. Mehr als zwei Jahrzehnte später lässt sich gut nachvollziehen, weshalb sich das Album unter Freunden des melodischen Hard Rock und Metal einen festen Platz erarbeitet hat.
Natürlich bleibt die Musik eng mit dem Sound der frühen 2000er-Jahre verbunden. Gerade das macht den Reiz dieser Wiederveröffentlichung aus. Die Jubiläumsedition versucht nicht, aus Starbreaker nachträglich eine andere Band zu machen. Sie gibt einem starken Album lediglich ein klareres und druckvolleres Klangbild.
Für langjährige Fans bietet die Neuauflage damit die Gelegenheit, vertraute Songs neu zu entdecken. Wer Starbreaker bislang nur dem Namen nach kennt, erhält zugleich einen passenden Einstieg in ein Album, das Melodic Rock, Hard Rock und Metal sehr selbstverständlich miteinander verbindet.
Kontakt:
(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von CMM)






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