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Uwe Lulis Project „Analog“ Review: Ehrliches Debüt mit dunkler Atmosphäre

Ansprechendes Heavy-Rock-/Metal-Debüt mit warmer Gitarrenbasis, dunkler Atmosphäre und einem starken ASP-Gastbeitrag.



Tracklist:

1. You Don’t Know My Name

2. Faust (To Hell And Back)

3. Midnight In The Night Of Ghosts

4. Shadowking

5. Lady Nosferatu

6. The Battle

7. Fireflies

8. Ballad Of The Lost

9. Deceiver

10. Emerald In The Dark

11. The Drive



Veröffentlichungsdatum: 29. Mai 2026

Label: Uwesen Records




Was bekommen wir auf die Ohren?


Mit „Analog“ legt das Uwe Lulis Project am 29. Mai 2026 sein Debütalbum über Uwesen Records vor. Der Titel ist dabei durchaus Programm. Uwe Lulis, bekannt durch Accept, Grave Digger und Rebellion, setzt auf handgemachten Heavy Rock und Metal, einen warmen Gitarrensound und eine Produktion, die eher auf Charakter als auf makellose Hochglanzpolitur zielt.


„Analog“ klingt nach echter Bandperformance, nach Musikern, die ihre Songs nicht in sterile Perfektion pressen wollen, sondern auf Spielgefühl, Atmosphäre und riffbetonte Direktheit setzen. Genau daraus gewinnt das Album seinen Reiz.


Warme Gitarren statt Hochglanzdruck

Schon „You Don’t Know My Name“ macht klar, wohin die Reise geht. Klassische Riffs, solide Hooks und ein Sound, der näher an gewachsener Heavy-Rock-Tradition liegt als an moderner Überproduktion, bilden das Fundament. Die Gitarren stehen im Mittelpunkt, warm, präsent und angenehm kantig.


Auch „Shadowking“, „Lady Nosferatu“ und „The Battle“ bewegen sich in ähnlichen Bahnen. Das Material ist druckvoll, melodisch und von einer dunklen Grundstimmung durchzogen. Nicht jeder Song setzt sich sofort fest, doch die geschlossene Atmosphäre und die verlässliche Gitarrenarbeit tragen das Album über weite Strecken.


ASP sorgt für den stärksten Moment

Der auffälligste Song ist „Faust (To Hell And Back)“ mit ASP. Der über siebenminütige Track hebt sich deutlich vom übrigen Material ab und bringt mehr Dramatik, Theatralik und erzählerischen Anspruch ins Spiel. Hier wirkt „Analog“ am ambitioniertesten, weil die dunkle Atmosphäre stärker verdichtet wird und der Song mehr Raum bekommt, sich aufzubauen.


Auch „Fireflies“ und „Ballad Of The Lost“ sorgen für zusätzliche Dynamik. Beide Stücke lassen melodischere und ruhigere Facetten zu und verhindern, dass das Album zu gleichförmig durchläuft. Gerade diese Momente tun der Platte gut, weil sie zeigen, dass das Uwe Lulis Project mehr kann als nur solide Riffarbeit.


Nicht frei von Längen, aber mit Haltung

Mit knapp 56 Minuten ist „Analog“ allerdings nicht ganz frei von Längen. Einige Stücke hätten etwas straffer ausfallen können, und echte Überraschungen bleiben überschaubar. Das Album überzeugt weniger durch spektakuläre Wendungen als durch seine Grundhaltung: ehrlich, handgemacht, unaufgeregt und mit spürbarer Spielfreude.


Genau diese Bodenständigkeit macht „Analog“ sympathisch. Uwe Lulis und seine Mitstreiter wirken nicht, als wollten sie Trends bedienen oder sich krampfhaft modernisieren. Stattdessen steht hier ein klassisch geerdeter Heavy-Rock-/Metal-Sound im Zentrum, der auf Erfahrung, Gitarrenarbeit und Atmosphäre vertraut.



Fazit:

„Analog“ ist ein gutes, ehrliches Heavy-Rock-/Metal-Debüt mit starker Gitarrenbasis, dunkler Atmosphäre und einem herausragenden ASP-Gastbeitrag. Nicht jeder Song zündet gleich stark, doch insgesamt liefert das Uwe Lulis Project ein ansprechendes Album, dem nur der letzte zwingende Kick fehlt.


Wertung: 7/10



Kontakt:


(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von Another Dimension PR Agentur)

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