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Lita Ford kündigt „Dracula“ an und unterschreibt bei Frontiers Music Srl

Autorenbild: Redaktion
Redaktion
vor 1 Stunde
3 Min. Lesezeit

Die frühere Runaways-Gitarristin beginnt ein neues Kapitel ihrer Solokarriere. Ihre neue Single „Dracula“ erscheint am 27. Oktober 2026 und dient als erster Vorbote eines düsteren Konzeptalbums.


Singlecover Dracula - Lita Ford

Lita Ford hat einen Plattenvertrag bei Frontiers Music Srl unterschrieben.


Die erste Veröffentlichung dieser Zusammenarbeit folgt bereits am 27. Oktober 2026: Mit „Dracula“ stellt die Gitarristin und Sängerin einen neuen Song vor, der zugleich den Auftakt für ihr kommendes Studioalbum bildet.


Die Single wurde von Gary Hoey produziert und gemeinsam von Ford, Hoey und Schlagzeuger Bobby Rock eingespielt. Den Mix übernahm Max Norman.


Über den Pre-Save-Link kann „Dracula“ bereits vorgemerkt werden.


Lita Ford eröffnet mit „Dracula“ eine düstere Geschichte

Über die Musik selbst ist bislang nur wenig bekannt. Der Titel und die ersten Ausschnitte deuten auf eine theatralische, dunkle Hard-Rock-Nummer hin.


Ford beschreibt das dazugehörige Album als eine „magische, dunkle Märchengeschichte“, an der sie lange gearbeitet habe.


Entsprechend dramatisch kündigt sie die erste Single an.

In ihrer Mitteilung verabschiedet sie sich mit den Worten: „Good Night. Good Bye. Prepare To Die: Dracula!“ Die Inszenierung wirkt damit weniger wie eine beiläufige Singleveröffentlichung und stärker wie der Beginn einer zusammenhängenden Geschichte.


Einen Titel, eine Tracklist und einen Veröffentlichungstermin für das vollständige Album hat Frontiers Music Srl noch nicht genannt. Bestätigt ist bislang lediglich, dass „Dracula“ der erste neue Song aus diesem Projekt sein wird.


Einen kurzen Vorgeschmack veröffentlichte Ford bereits auf ihren Kanälen bei Facebook und Instagram.


Bewährte Studiopartner

Gary Hoey übernimmt bei „Dracula“ nicht allein die Produktion, sondern ist auch als Musiker beteiligt. Ford und Hoey verbindet bereits eine längere Zusammenarbeit. Hoey produzierte unter anderem ihr 2012 erschienenes Album

„Living Like a Runaway“.


Für den Mix holte das Team Max Norman ins Boot. Der britische Produzent und Toningenieur arbeitete im Laufe seiner Karriere unter anderem mit Ozzy Osbourne, Megadeth, Y&T und Lynch Mob. Bobby Rock, bekannt durch seine Arbeit mit Nelson, Vinnie Vincent Invasion und zahlreichen weiteren Rockprojekten, spielte das Schlagzeug ein.


Ob diese Besetzung auch auf dem gesamten kommenden Album zu hören sein wird, wurde bislang nicht bestätigt. Die genannten Angaben beziehen sich zunächst ausschließlich auf „Dracula“.


Frontiers setzt auf Lita Fords Zukunft

Jeff Stevenson, General Manager der Frontiers Label Group, verweist in seinem Statement auf Fords lange Karriere. Für das Label sei allerdings ebenso wichtig, dass die Musikerin weiterhin an neuem Material arbeite und ihren Blick nach vorn richte.


Ford selbst erklärt, sie habe für das Album nach einem Team gesucht, das dem Projekt die nötige Unterstützung und ein passendes Umfeld geben könne. Mit der Vertragsunterzeichnung bei Frontiers Music Srl sei dieser Schritt nun abgeschlossen.


Die Verbindung ist nachvollziehbar. Frontiers arbeitet seit vielen Jahren mit etablierten Künstlern aus Hard Rock, Heavy Metal und Melodic Rock und veröffentlicht regelmäßig neue Alben von Musikern, deren Karrieren bis in die Siebziger- und Achtzigerjahre zurückreichen. Entscheidend wird nun sein, wie deutlich sich „Dracula“ von einer reinen Rückbesinnung auf Fords bekannte Jahre löst.


Von The Runaways zur Solokarriere

Lita Ford 2026
©Teddy Allison

Lita Ford begann ihre Laufbahn 1976 als Leadgitarristin von The Runaways.

Die Band um Joan Jett, Cherie Currie, Jackie Fox

und Sandy West gehörte zu den frühen reinen Frauenformationen, die sich im professionellen Hard-Rock-Geschäft behaupteten. Songs wie „Cherry Bomb“ und „Queens Of Noise“ sind bis heute eng mit dieser Phase verbunden.


Nach dem Ende der Runaways begann Ford ihre Solokarriere. Auf „Out For Blood“ von 1983 folgte ein Jahr später „Dancin’ On The Edge“ mit der Single „Gotta Let Go“.



Den kommerziellen Durchbruch erreichte sie 1988 mit dem Album „Lita“.

Darauf befinden sich „Kiss Me Deadly“ und das gemeinsam mit Ozzy Osbourne gesungene „Close My Eyes Forever“.


Später erschienen unter anderem „Stiletto“, „Dangerous Curves“, „Black“ und „Living Like A Runaway“. Das 2016 veröffentlichte „Time Capsule“ enthielt ältere, zuvor nicht veröffentlichte Aufnahmen. Das kommende Album soll dagegen aus neu erarbeitetem Material bestehen.



Kontakt:


(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von CMM)


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