Seventh Wonder kündigen neues Album „VII“ an
Mit Mattias Olofsson am Mikrofon beginnt für die schwedische Progressive-Metal-Band ein neues Kapitel. Die erste Single „Memories“ zeigt, dass Seventh Wonder ihren vertrauten Klang bewahren, ohne den Sängerwechsel zu überspielen.

Tracklist:
1. Memories – 4:45
2. Riverside – 4:29
3. The Villain And The Whisper – 7:02
4. Evermore – 7:04
5. Cry Wolf – 4:55
6. The Storm – 4:44
7. Silver Lining – 5:46
8. Echoes – 1:26
9. Ad Infinitum – 9:18
VÖ: 29.01.2027
Label: Frontiers Music Srl
Genre: Progressive Metal / Melodic Progressive Metal
Laufzeit: ca. 49:29 Min.
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Seventh Wonder veröffentlichen am 29. Januar 2027 ihr siebtes Studioalbum „VII“.
Es ist die erste Platte der Schweden mit Sänger Mattias Olofsson, der auf Tommy Karevik folgt. Nach der Tour zum 2022 erschienenen „The Testament“ hatte Karevik die Band verlassen und Seventh Wonder damit vor eine Aufgabe gestellt, die über die Suche nach einem neuen Frontmann hinausging.
Bassist Andreas Blomqvist spricht offen davon, dass die Band nach der längeren Pause zunächst wieder herausfinden musste, wofür Seventh Wonder in der neuen Besetzung stehen. Olofsson sollte Karevik nicht einfach kopieren. Seine Stimme musste zu den vorhandenen musikalischen Eigenheiten passen und zugleich genug eigenen Charakter mitbringen, damit „VII“ nicht wie eine Übergangslösung klingt.
Nach Angaben der Band bleiben Soli, ungerade Taktarten und längere instrumentale Passagen erhalten. Gleichzeitig soll das Album unterschiedliche Stimmungen abdecken und Olofsson genügend Raum geben, seine eigene Art des Singens einzubringen. Damit dürfte „VII“ für langjährige Fans vertraut wirken, ohne den Wechsel am Mikrofon kleinzureden.
„Memories“ entstand kurz vor Schluss
Als erste Single wählte die Band „Memories“. Das Stück steht am Anfang des Albums, entstand allerdings erst gegen Ende der Schreibphase. Seventh Wonder fehlte zu diesem Zeitpunkt nach eigener Aussage noch der Song, mit dem sich die veränderte Besetzung angemessen vorstellen ließ.
Den entscheidenden Entwurf brachte Keyboarder Andreas „Kyrt“ Söderin ins Studio. Mattias Olofsson schrieb daraufhin die Gesangslinien und übernahm einen großen Teil der Textarbeit. Gemeinsam mit den übrigen Musikern wurde der Song fertiggestellt.
„Wir finden, dass dies der perfekte Song ist, um zu zeigen, wie Seventh Wonder 2026 und 2027 klingen“, erklärt Andreas Blomqvist. Die Wahl als Eröffnungstitel und erste Auskopplung macht deutlich, welche Rolle „Memories“ für das Album einnimmt: Der Song soll die Verbindung zwischen dem bekannten Stil der Band und Olofssons eigener Stimme hörbar machen.
Zwischen Melodie und progressiver Ausarbeitung
Die neun Titel von „VII“ lassen erkennen, dass Seventh Wonder weiterhin Wert auf größere Spannungsbögen legen. „The Villain And The Whisper“ und „Evermore“ überschreiten jeweils die Sieben-Minuten-Marke. Das abschließende „Ad Infinitum“ kommt sogar auf mehr als neun Minuten und dürfte den umfangreichsten Raum für die instrumentale Seite der Band bieten.
Daneben stehen kompaktere Stücke wie „Memories“, „Riverside“, „Cry Wolf“ und „The Storm“. Mit „Echoes“ findet sich außerdem ein kurzes Stück von knapp anderthalb Minuten auf dem Album. Ob es als eigenständiges Zwischenspiel oder als Einleitung zum Finale funktioniert, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor.
Diese Verteilung passt zu Seventh Wonders bisheriger Arbeitsweise. Die Band verbindet eingängige Gesangsmelodien mit technisch anspruchsvollen Arrangements, ohne ihre Songs ausschließlich als Leistungsschau für die Instrumentalisten anzulegen. Bass, Gitarre und Keyboards erhalten viel Bewegungsfreiheit, während die Refrains meist für den direkten Zugang sorgen.
Mehr als zwanzig Jahre Bandgeschichte
Seventh Wonder wurden im Jahr 2000 von Bassist Andreas Blomqvist, Gitarrist Johan Liefvendahl und Schlagzeuger Johnny Sandin gegründet. Keyboarder Andreas Söderin kam kurz darauf hinzu. Das Debüt „Become“ erschien 2005, im selben Jahr stieß Tommy Karevik zur Band.
Mit „Waiting In The Wings“, „Mercy Falls“ und „The Great Escape“ entwickelte die Gruppe ihren melodisch geprägten Progressive Metal weiter. Nach Sandins Ausstieg übernahm Stefan Norgren das Schlagzeug und wirkte unter anderem an „Tiara“ sowie „The Testament“ mit.
Die aktuelle Besetzung verbindet damit vier Musiker aus verschiedenen Phasen der Bandgeschichte mit einem neuen Sänger. „VII“ wird zeigen, wie stark Mattias Olofsson den Klang künftig prägt. Dass er bereits an Gesangslinien und Texten beteiligt ist, spricht dafür, dass seine Rolle über die reine Interpretation fertiger Kompositionen hinausgeht.
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(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von CMM)





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