Asia kündigen neues Studioalbum „Indigo“ an
- Redaktion

- vor 1 Tag
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Die legendäre britische Rock-Supergroup kehrt am 6. November 2026 mit „Indigo“ zurück und verbindet ihre klassische Melodic-Prog-DNA mit neuer Besetzung, frischer Energie und emotionaler Geschichte.

Tracklist (zum Erweitern klicken):
1. The Traveller (Into The Light)
2. Change Of Heart
3. Arcadia
4. Is This The Life?
5. Tattoo Indigo (Part 1)
6. Tattoo Indigo (Part 2)
7. Tattoo Indigo (Part 3)
8. Life In The Sun
9. Hymn For The Fallen
10. Night And Day
11. Valencia (The Ghost Ship)
12. An Elegy
13. Chesapeake Bay feat. Steve Howe
14. On A Winters Night
15. Echo Of You
16. Tattoo Indigo (Part 3) feat. Mike Portnoy (Bonus Track)
Veröffentlichungsdatum: : 06. November 2026
Label: Frontiers Music Srl
Genre: Melodic Rock / Progressive Rock / AOR
Produktion: Geoff Downes und die Band
Mix und Mastering: John Mitchell
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Asia melden sich 2026 mit einem neuen Studioalbum zurück.
„Indigo“ erscheint am 6. November über Frontiers Music Srl und ist weit mehr als nur eine weitere Veröffentlichung unter einem großen Namen. Das Album schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen der langen Geschichte der Band und einer neuen Besetzung, die diesen Sound weitertragen will.
Neben Geoffrey Downes gehören aktuell Virgil Donati, John Mitchell und Harry Whitley zur Band. Damit treten Asia nicht einfach auf der Stelle, sondern öffnen ein neues Kapitel.
Die große Frage bei solchen Konstellationen ist immer, ob der Geist der Band erhalten bleibt. Genau darauf scheint „Indigo“ ausgelegt zu sein: vertraut genug für langjährige Fans, aber mit genug neuer Bewegung, damit es nicht wie ein reiner Rückblick wirkt.
„Echo Of You“ als letzter Blick ins Album
Mit „Echo Of You“ haben Asia einen neuen Song samt offiziellem Video veröffentlicht.
Der Track dient als Aufhänger für das kommende Album, steht aber nicht allein im Mittelpunkt. Vielmehr wirkt er wie ein später, heller Ausblick auf das,
was „Indigo“ insgesamt ausmacht.
Geoff Downes beschreibt „Echo Of You“ als Song, der aus den gemeinsamen Schreibsessions mit Harry Whitley entstanden ist. In der späteren Entwicklung bekam das Stück eine elektronischere, etwas spacigere Produktion. Trotz nostalgischer Textfarben bleibt es laut Downes ein aufhellender Song, eine Art Liebeslied mit Twist, das am Ende bewusst in einem klassischen Fadeout ausläuft.
Dass „Echo Of You“ auch den Abschluss der regulären Tracklist bildet, passt:
Der Song soll das Album mit einem positiven Gefühl entlassen.
Die Verbindung zu John Wetton
Ein besonders emotionaler Kern von „Indigo“ liegt in der Verbindung zu John Wetton.
Die ersten Ideen zum Album entstanden bereits 2015, nach dem Vorgänger „Gravitas“. Geoff Downes und Wetton hatten damals begonnen, neues Material zu sammeln, bevor Wettons Krankheit und sein späterer Tod die Pläne unterbrachen.
Dass einige dieser Ideen nun doch Teil eines Asia-Albums werden, gibt „Indigo“ eine besondere Tiefe. Mit „Tattoo Indigo (Parts 2 & 3)“ und „Chesapeake Bay“ enthält das Album letzte Kompositionen von John Wetton. Das macht die Platte nicht automatisch zu einem Abschiedsalbum, aber es verankert sie stark in der Bandgeschichte.
Man spürt: Hier wird nicht einfach ein Name weitergeführt.
Hier wird ein offener Faden aufgenommen.
Zwischen Klassischem Asia-Sound Und Neuer Energie
Musikalisch soll „Indigo“ an die 21.-Jahrhundert-Phase von Asia anschließen, dabei aber auch die Klangfarben der frühen Klassiker nicht vergessen.
Genau diese Mischung ist entscheidend.
Asia standen immer für Songs, die zugänglich genug für große Melodien waren, aber gleichzeitig genug musikalische Substanz hatten, um nicht bloß als
weicher AOR durchzugehen.
Die neue Besetzung bringt dafür ein starkes Fundament mit.
Virgil Donati liefert die rhythmische Präzision, John Mitchell übernimmt nicht nur musikalische Aufgaben, sondern auch Mix und Mastering, und Harry Whitley bringt eine Stimme ein, deren Nähe zu Wettons Klangfarbe laut Pressetext besonders berührend wirkt.
Zusammen mit Downes entsteht ein Album, das die Asia-DNA nicht kopieren,
sondern weiterführen will.
Gäste mit Gewicht
Auch die Gastbeiträge unterstreichen den Anspruch von „Indigo“.
Steve Howe ist auf „Chesapeake Bay“ mit akustischer Gitarre zu hören, was gerade wegen seiner eigenen Asia-Geschichte besonderes Gewicht hat.
Mike Portnoy von Dream Theater spielt auf dem Bonus Track „Tattoo Indigo (Part 3)“
und gibt dem Stück zusätzliches Profil.
Solche Namen sind natürlich Blickfänger, aber sie wirken hier nicht wie bloße Zierde.
Gerade bei einem Album, das so stark mit Erinnerung, Fortsetzung und Neubeginn arbeitet, passen diese Verbindungen ins Bild
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