Maamuut: Heimspiel mit Herz – Release-Party „W.A.R.“ im JZ Riot Lichtenstein
- Redaktion
- vor 12 Minuten
- 3 Min. Lesezeit
am 18. April 2026 mit Special Guest: Atavists

Nach vier Jahren Bandgeschichte war es endlich soweit:
Das Powertrio Maamuut feierte das Debüt ihres ersten Studioalbum:
W.A.R. (VÖ 10.04.2026).
Album und Merch hier bestellen: https://www.maamuut.de/shop
Seit fast einem Jahr dürfen wir die Band im Bereich Public Relations begleiten – umso mehr freuen wir uns und bedanken uns herzlich bei Martin, André und Mike für die Einladung zur exklusiven Record-Release-Show sowie für das Vertrauen, uns bereits vorab Einblick in das Debütalbum zu gewähren und dieses besprechen zu dürfen.

Der Ort für die Sause hätte nicht passender sein können – das JZ Riot in Lichtenstein.
Wie Bassist Andre Weller uns verriet, war die Wahl reine Herzenssache:
"Hier sind die Wurzeln, hier sind Freunde und Familie, und hier wurden bereits
unzählige Sessions zelebriert."
Einheizen mit tschechischem Flair
Den Auftakt übernahmen The Atavists aus Tschechien – und sie taten genau das, was ein Support an so einem Abend leisten muss: den Raum auf Temperatur bringen.

Mit einem druckvollen 45-Minuten-Set zwischen Alternative Rock und Garage-Einflüssen lieferten sie ein kompaktes Warm-up, das die Aufmerksamkeit sofort bündelte.

Kein unnötiger Schnickschnack, sondern klare Kante
– und ein Publikum, das sich bereitwillig darauf einließ.

Die Maamuut-Release-Show: Bildgewaltig und Druckvoll
Als um 21:30 Uhr schließlich das Licht gedimmt wurde,
lag diese besondere Spannung im Raum.
Martin Fankhänel (Gitarre/Gesang), Andre Weller (Bass/Gesang) und Mike Pohle (Drums) betraten die Bühne – und verzichteten bewusst auf Umwege.
Mit „Skyfall“ und „W.A.R.“ folgte direkt ein kompakter Einstieg ins neue Material.
Zwei Songs, die nicht nur das Album eröffnen, sondern auch live sofort funktionieren:
Parallel zur Performance liefen auf einem Beamer Musikvideos und Live-Sequenzen,
die den Songs eine zusätzliche Ebene gaben.
Keine bloße Projektion, sondern ein durchdachtes Element,
das den Sound unterstützte, ohne ihn zu überlagern.
Einblicke hinter die Kulissen
Mit Songs wie "Generation Ignorance", "Firestarter" und "Into the Void" (ein Tribute an Ozzy) hielten sie die Energie konstant hoch. Zwischen den Songs sorgte Martin für eine persönlichere Note, indem er uns an der Entstehungsgeschichte der Band teilhaben ließ.
Er erzählte offen von den ersten Schritten und auch den Hürden bei der Arbeit
am Debüt Album.

Gänsehautmomente und „Familientreffen“
Im Mittelteil des Sets zeigte sich besonders deutlich, wie eng das Netzwerk hinter Maamuut ist. Mit Sebastian Opitz wurde der kreative Kopf hinter Logo und Artwork gewürdigt
– ein Moment, der verdeutlichte, dass hier mehr als nur Musik entstanden ist.

Noch persönlicher wurde es bei „Vanitas“. Für das ruhige Stück holte Martin seinen ehemaligen Lateriser-Kollegen Lars Köhler auf die Bühne. Reduziert auf Akustikgitarre und Gesang entstand ein Moment, der den Raum spürbar entschleunigte.

Kurz darauf wurde es voller – und lauter: Bei „Foxy Lady“ (im Original von Jimi Hendrix) und „Cold Sweat“ (bekannt durch John Sykes) stand plötzlich eine kleine Familiengeschichte auf der Bühne. Martins Bruder Dirk Fankhänel, der ihm einst das Gitarrespielen beibrachte und auch das Debüt Album produzierte, griff selbst zur Gitarre.

Ein Moment zwischen Stolz, Spielfreude und ehrlicher Verbundenheit.
Sogar „Kalle“, der Protagonist aus dem „Skyfall“-Video, tauchte auf...

– ein Detail, das die ohnehin familiäre Atmosphäre weiter auflockerte.
Technik trifft Emotion
Mit „Merkholm Hansen“ ging es zurück zum aktuellen Material, bevor mit „Pet Sematary“ (im Original von den Ramones) ein energiegeladenes Tribut folgte,
das den Raum noch einmal ordentlich durchschüttelte.

Ein klares Highlight setzte Schlagzeuger Mike Pohle: Sein Drum-Solo bewegte
sich zwischen brachialer Wucht und fast lautloser Präzision.
Gerade diese Kontraste machten den Moment so intensiv

– es wurde still im Raum, aufmerksam, fast ehrfürchtig, bevor die Energie wieder zurückkehrte.
Mit „Coma“ und „Blue Lights and Sirens“ bog der Abend schließlich auf die Zielgerade ein.

Vorher nahmen sich die Bandmitglieder bewusst Zeit für Dankesworte –
an Crew, Unterstützer und vor allem an ihre Familien.
Worte, die nicht wie Pflichtprogramm wirkten, sondern ehrlich gemeint waren.
Ein Ende, das keines sein wird
Mit der Zugabe „I’d Love to Change the World“ (selbstironisch als „alter Schmalzer“ angekündigt) fand der Abend einen würdigen Abschluss.
Ein letzter gemeinsamer Moment, getragen von einer Mischung aus Erleichterung,
Stolz und Vorfreude.

Das hier war kein Endpunkt, sondern ein Anfang von etwas Grossem.
Ausblick: Die Reise beginnt erst
Für Maamuut geht es weiter – und zwar mit Eil-Tempo.

Der „New Kids In The Pott“ - Contest beim Rock Hard Festival im Mai steht an,
ebenso ein Support-Slot für In Extremo im August auf der Bühne des
Wasserschlosses Klaffenbach.
Schritte, die zeigen, wohin die Reise gehen wird.

...too be continued
Kontakt:
(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von der Band MAAMUUT)

