Marillion live im Haus Auensee Leipzig 2026: Ein Abend voller Magie, Gänsehaut und musikalischer Überraschungen
- Redaktion

- vor 2 Tagen
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Beim letzten Deutschlandkonzert ihrer Tour verwandeln Marillion das Haus Auensee in Leipzig in einen Ort der Ruhe, großer Emotionen und progressiver Klangkunst – wenige Tage vor ihren geplanten Auftritt im Amphitheater von Pompeji.

Leipzig, 15. Juli 2026. Es gibt Konzerte, die durch spektakuläre Effekte, meterhohe Flammen oder eine überdimensionierte Bühnenshow in Erinnerung bleiben. Und dann gibt es Abende wie diesen – Abende, die ihre ganze Kraft aus der Musik selbst schöpfen.
Genau so präsentierten sich Marillion im ausverkauften Haus Auensee.
Die traditionsreiche Leipziger Konzerthalle bildete den stimmungsvollen Rahmen für das letzte Deutschlandkonzert ihrer aktuellen Tour, bevor die
britischen Neo-Progressive-Rock-Legenden zu zwei exklusiven Auftritten in das weltberühmte Amphitheater von Pompeji aufbrechen.
Rund 1.300 Besucher erwartete dabei kein gewöhnliches Rockkonzert, sondern eine über zweistündige musikalische Reise durch mehr als vier Jahrzehnte Bandgeschichte.
Marillion verzichteten bewusst auf laute Effekthascherei und setzten stattdessen auf Atmosphäre, Dynamik und jene emotionale Tiefe, die ihre Musik
seit Jahrzehnten auszeichnet.
Klassiker trafen auf selten gespielte Albumtitel, ein brandneuer Song auf große Gänsehautmomente – und immer wieder zeigte die Band eindrucksvoll, warum sie bis heute zu den bedeutendsten Vertretern des (Neo-) Progressive Rock zählt.
Den Moment bewusst erleben
Noch bevor überhaupt der erste Musiker die Bühne betrat, setzte Marillion ein Zeichen.
Ein Crewmitglied richtete sich mit einer freundlichen Bitte an das Publikum:

Die Smartphones sollten möglichst
in den Taschen bleiben.
Nicht aus Verbot oder Strenge, sondern aus Respekt – vor der Band, vor den Menschen nebenan und vor allem vor dem gemeinsamen Erlebnis.
Der Saal quittierte die Bitte mit lang anhaltendem Applaus.
Und tatsächlich entstand am Abend ein Bild, das man auf modernen Konzerten nur noch selten erlebt. Statt hunderter leuchtender Displays blickten die meisten Besucher aufmerksam nach vorne, ließen sich ganz auf die Musik ein und genossen den Augenblick.
Natürlich blieb diese Disziplin nicht über den gesamten Abend hinweg vollständig erhalten. Einige besondere Momente waren einfach zu groß, um sie nicht doch festhalten zu wollen. Dennoch verlieh allein diese gemeinsame Entscheidung dem Konzert von Beginn an
eine besondere Atmosphäre.
Als sich die Hallenbeleuchtung langsam verdunkelte, tauchte ein tiefes Blau die Bühne in sanftes Licht. Vogelstimmen mischten sich mit sphärischen Klangflächen und ließen den Haus Auensee beinahe meditativ wirken.
Marillion eröffneten den Abend nicht mit einem Knall.
Sie öffneten vielmehr langsam die Tür zu ihrer ganz eigenen Klangwelt.
Ein behutsamer Einstieg mit großer Wirkung
Pünktlich um 20:30 Uhr begann die Reise mit „Splintering Heart“.
Nach und nach betraten die Musiker die Bühne. Steve Hogarth eröffnete den Abend allein und zog mit seiner unverwechselbaren Stimme sofort sämtliche Aufmerksamkeit auf sich. Wenige Augenblicke später komplettierten Pete Trewavas am Bass, Mark Kelly an den Keyboards, Steve Rothery an der Gitarre sowie Ian Mosley hinter seinem transparent abgeschirmten Schlagzeug das Bild.

Neu zur Tour gehörte Percussionist Andy Gangadeen, dessen futuristisch anmutende Brille im Bühnenlicht sofort ins Auge fiel. Seine rhythmischen Akzente ergänzten
den ohnehin vielschichtigen Marillion-Sound auf subtile Weise,
ohne sich jemals in den Vordergrund zu drängen.

Bereits nach den ersten Minuten zeigte sich eindrucksvoll, weshalb Marillion bis heute eine Sonderstellung innerhalb des Progressive Rock einnehmen.
Hier wurde nichts überstürzt.
Jede Melodie durfte atmen.
Jeder Song bekam den Raum, den er benötigte.
Jede einzelne Note schien bewusst gesetzt.

Steve Hogarth führte mit beeindruckender Ruhe durch diese musikalischen Landschaften und bewies einmal mehr, weshalb er nicht einfach Sänger, sondern Geschichtenerzähler, Schauspieler und Entertainer zugleich ist.
Humor gehört bei Marillion dazu
Natürlich durfte auch der typisch britische Humor nicht fehlen.
Nach der Begrüßung grinste Hogarth ins Publikum und erklärte augenzwinkernd,
dass sich Marillion an diesem Abend bewusst gegen das parallel stattfindende Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft entschieden hätten.
Lieber wolle man gemeinsam mit Leipzig feiern.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.
Der Haus Auensee antwortete mit herzlichem Gelächter und lautem Applaus.
Schon jetzt wirkte der gesamte Abend erstaunlich familiär.
Zwischen Bühne und Publikum schien kaum Distanz zu existieren.
Ein neuer Song sorgt für erste Gänsehaut
Zu den größten Überraschungen des Abends gehörte die Premiere von
„Ribbons and Lace“.
Die wunderschöne Ballade stammt vom kommenden Studioalbum,
das Anfang 2027 erscheinen soll, und wurde an diesem Abend erstmals
einem deutschen Publikum präsentiert.

Sanfte Lichtpunkte schwebten während des Songs durch den Saal und unterstrichen dessen ruhige, beinahe schwebende Atmosphäre.
Schon nach wenigen Minuten wurde deutlich, dass Marillion ihr Gespür für große Melodien keineswegs verloren haben.
Im Gegenteil.
Gerade die Zurückhaltung machte den Song so eindringlich.
Keine übertriebene Dramatik.
Keine künstliche Steigerung.
Nur Musik, Emotionen und eine Band, die genau weiß, wie sie ihr Publikum erreicht.

„Kayleigh“ – der Moment, mit dem kaum jemand gerechnet hatte
Dann geschah das, womit wohl viele Besucher nicht so früh
(wenn überhaupt) gerechnet hatten.
Eine dunkle Basslinie legte sich über den Saal.
Steve Rothery trat einige Schritte nach vorne.
Nur wenige Sekunden später erklangen die ersten unverwechselbaren Gitarrentöne von „Kayleigh“.

Augenblicklich ging ein hörbares Raunen durch den gesamten Haus Auensee.
Ungläubige Blicke wurden zwischen den Besuchern ausgetauscht.
Viele lächelten.
Andere schlossen sofort die Augen.
Manche legten sich die Hand aufs Herz.
Gerade weil Marillion diesen Song heute deutlich seltener spielen und sich längst nicht mehr allein über ihren größten Achtziger-Hit definieren möchten, entwickelte dieser Moment eine ganz besondere Kraft.
Für einen kurzen Augenblick geriet sogar der zuvor so disziplinierte
Smartphone-Verzicht in Vergessenheit.
Zu groß war die Überraschung.
Zu besonders dieser Augenblick.
Und genau deshalb dürfte dieses „Kayleigh“ für viele Besucher zu den unvergesslichen Momenten des gesamten Konzertabends gehört haben.
Marillion tauchen tief in ihre eigene Geschichte ein
Doch Marillion beließen es an diesem Abend nicht bei nostalgischen Momenten.
Vielmehr bewiesen sie eindrucksvoll, wie facettenreich ihr mittlerweile über 45 Jahre umfassendes Repertoire geworden ist.

Es folgten u.a. „Afraid of Sunlight“ und das majestätische
„Seasons End“ – zwei Stücke, die exemplarisch für die enorme musikalische
Bandbreite der Briten stehen.
Was dabei besonders auffiel: Die Setlist wirkte nie wie eine Aneinanderreihung einzelner Songs. Vielmehr entstand der Eindruck einer sorgfältig komponierten Reise durch unterschiedliche Schaffensphasen. Jeder Titel griff die Stimmung seines Vorgängers auf, entwickelte sie weiter oder setzte bewusst einen neuen Akzent.
Genau diese dramaturgische Handschrift macht ein Marillion-Konzert
bis heute so besonders.
Steve Hogarth – Sänger, Erzähler und Schauspieler zugleich
Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder Steve Hogarth.

Der Frontmann beschränkt sich längst nicht darauf, seine Songs zu singen. Er lebt sie.
Mal schloss er die Augen und verlor sich vollkommen in einer Melodie, im nächsten Moment suchte er mit ausladenden Gesten den direkten Blickkontakt zu den ersten Reihen.
Immer wieder balancierte er bis an den äußersten Bühnenrand, beugte sich weit zum Publikum und zog die Zuschauer förmlich in seine Geschichten hinein.
Seine Mimik wechselte dabei ständig zwischen nachdenklicher Ruhe, feinem britischen Humor und fast schon theatralischer Intensität. Gerade diese Wandlungsfähigkeit machte deutlich, weshalb Hogarth seit Jahrzehnten zu den charismatischsten Frontmännern des Progressive Rock zählt.

Auch Steve Rothery zeigte erneut, warum sein Gitarrenspiel unverwechselbar geblieben ist. Seine Soli standen nie im Mittelpunkt, sondern dienten stets dem jeweiligen Song.
Jeder Ton schien mit Bedacht gesetzt, jede Melodie erzählte ihre eigene Geschichte. Gemeinsam mit den warmen Keyboardflächen von Mark Kelly entstand jene dichte Klanglandschaft, die den typischen Marillion-Sound bis heute prägt.
„Care“ wird zum emotionalen Mittelpunkt des Abends
Einer der bewegendsten Momente folgte schließlich mit „Care“.
Der unter dem Eindruck der Pandemie entstandene, vierteilige Song „Care“ kreist um existenzielle Themen wie Sterblichkeit, letzte Lebensmomente und das Annehmen des Abschieds. Zugleich ist er eine tiefe Verneigung vor Pflegepersonal und medizinischen Fachkräften, die in dieser Zeit oft bis an ihre Grenzen gingen.

Live entfaltete das Stück jedoch noch einmal eine ganz andere Wirkung.
Mit jeder Strophe baute sich die Spannung langsam auf. Keine übertriebene Dramatik, keine pathetischen Gesten – vielmehr entwickelte sich die emotionale Kraft ganz organisch aus der Musik heraus.
Steve Hogarth sang den Text mit einer Intensität, die den gesamten Saal in ihren Bann zog.
Im Publikum wurde es spürbar ruhiger. Viele lauschten regungslos, manche schlossen die Augen, andere hielten sich gegenseitig an den Händen.
Es war einer jener seltenen Konzertmomente, in denen sich mehrere tausend Menschen gleichzeitig vollkommen auf dieselbe Emotion einlassen.

Gerade darin liegt eine der größten Stärken von Marillion.
Die Band schreibt ihrem Publikum niemals vor, was es fühlen soll.
Sie schafft lediglich den Raum dafür.
Plötzlich wird es voller auf der Bühne
Nach einer kurzen Umbaupause blieb die Bühne zunächst im Halbdunkel.
Techniker huschten zwischen Instrumenten und Mikrofonständern umher. Im schummrigen Licht ließ sich nur erahnen, dass sich plötzlich deutlich mehr Menschen auf der Bühne bewegten als zuvor.
Als das Licht langsam wieder heller wurde, offenbarte sich schließlich die bereits angekündigte Überraschung des Abends.
Auf einem Podest hinter der Band hatte ein achtköpfiger Chor Platz genommen.
Angeführt von einer Dirigentin warteten die Sängerinnen und Sänger konzentriert auf ihren Einsatz. Es handelte sich um den aus Italien stammenden Flowing Chords Choir, der bereits in der jüngeren Vergangenheit mit Steve Hogarth gearbeitet hatte und auch bei den bevorstehenden Marillion-Shows in Pompeji mitwirken wird.

Damit wurde das Leipziger Publikum Zeuge einer ganz besonderen Momentaufnahme:
der letzten Live-Probe von Marillion und dem Flowing Chords Choir vor den beiden exklusiven Konzerten im legendären Amphitheater von Pompeji.
Chor und Band verschmelzen zu einem Klangkörper
Schon mit den ersten Takten von „The Space“ wurde deutlich, wie hervorragend diese Erweiterung funktionierte.
Der Chor wirkte niemals wie ein zusätzlicher Effekt oder bloße Dekoration.
Vielmehr verschmolzen die Stimmen mit den weitläufigen Keyboardflächen, Steve Rotherys Gitarrenmelodien und Hogarths Gesang zu einem einzigen großen Klangkörper.

Gerade im Haus Auensee entfaltete sich diese Kombination außergewöhnlich eindrucksvoll.
Die warme Akustik des Saales verlieh den Arrangements zusätzliche Tiefe,
ohne sie jemals überladen wirken zu lassen.
Bei „Lucky Man“, „Out Of This World“, „Easter“ und „Living In F.E.A.R.“ entstand dadurch beinahe eine sakrale Atmosphäre. Die ohnehin emotionalen Songs erhielten eine zusätzliche Ebene und entwickelten eine Wucht, die weit über reine Lautstärke hinausging.
Immer wieder lief einem unwillkürlich eine Gänsehaut über den Rücken.
Eine Bühne voller Harmonie
Die Band rückte den Chor bewusst in den Mittelpunkt, ohne selbst an Präsenz zu verlieren. Immer wieder suchte Steve Hogarth den Blickkontakt zu den Sängerinnen und Sängern, lächelte ihnen zu oder dirigierte einzelne Passagen mit kleinen Gesten mit.

Man spürte förmlich, wie viel Freude alle Beteiligten an diesem besonderen Konzert hatten.
Gerade solche Momente zeigen, warum Marillion auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Spielfreude verloren haben.
Hier standen keine Musiker auf einer Bühne, die routiniert ihr Programm absolvierten.
Hier musizierten Menschen miteinander.
Und genau dieses Gefühl übertrug sich auf den gesamten Saal.
Zwischen Krähe und Gänsehaut
Trotz der sommerlichen Temperaturen unter dem Dach des Haus Auensee
ließ Steve Hogarth auch körperlich nichts anbrennen.
Für „The Crow and the Nightingale“ streifte er sich eine schwarze, flauschige Felljacke über und verwandelte sich mit weit ausgestreckten Armen selbst in die titelgebende Krähe.
Fast tänzerisch bewegte er sich über die Bühne, spielte mit Licht und Schatten und verlieh dem Song dadurch eine zusätzliche visuelle Ebene.
Es war eines jener kleinen Details, die man bei Marillion immer wieder entdeckt.

Keine riesige Show.
Keine spektakulären Effekte.
Aber viele liebevoll inszenierte Momente, die den Liedern zusätzlichen Ausdruck verleihen.
„Easter“ wird zum emotionalen Höhepunkt des Abends
Mit „Easter“ erreichte der Konzertabend schließlich einen seiner bewegendsten Momente.
Schon die ersten Gitarrenklänge von Steve Rothery sorgten für spürbare Gänsehaut im gesamten Haus Auensee. Über dem Publikum lag eine beinahe ehrfürchtige Stille,
während sich die Melodie langsam entfaltete und sich Chor, Keyboards und Gesang immer dichter miteinander verbanden.

Steve Hogarth ließ sich vollständig auf diesen Augenblick ein.
Mit geschlossenen Augen bewegte er sich über die Bühne, ehe er sich schließlich lang ausgestreckt auf eine der Monitorboxen legte und die Vibrationen der Musik förmlich in sich aufsog. Es wirkte nicht wie eine einstudierte Showeinlage, sondern wie ein Musiker, der für einige Minuten selbst vollkommen in seiner eigenen Musik verschwand.
Der achtköpfige Chor verlieh dem ohnehin emotionalen Stück zusätzliche Tiefe.
Die Stimmen verschmolzen mit den Instrumenten zu einer nahezu sakralen Klangkulisse, die den gesamten Saal einhüllte. Für viele Besucher dürfte genau dieser Moment zu den eindrucksvollsten des gesamten Konzertabends gehört haben.
Große Gefühle ohne große Gesten
Nach dem aufrüttelnden „Living in F.E.A.R.“ schlugen Marillion
noch einmal einen anderen Ton an.

Mit „Go!“ endete der reguläre Konzertteil – hymnisch, kraftvoll und dennoch angenehm unaufgeregt. Genau diese Balance zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Abend. Die Band hatte nie das Bedürfnis, Emotionen künstlich zu verstärken oder große Gesten zu inszenieren. Stattdessen ließ sie ihre Musik für sich sprechen.
Gerade darin liegt seit Jahrzehnten die besondere Stärke von Marillion.
Die Briten vertrauen ihren Songs, ihren Arrangements und ihrem Publikum. Und dieses Vertrauen wurde an diesem Abend eindrucksvoll zurückgezahlt.
Ein würdiger Abschluss
Lange ließ die Band ihre Fans nicht auf eine Zugabe warten.
Mit „Man of a Thousand Faces“ kehrten Marillion noch einmal auf die Bühne zurück.

Der Chor trat dabei ein letztes Mal in den Mittelpunkt und versammelte sich eng um
Steve Hogarth.
Gemeinsam mit dem Publikum entstand ein monumentaler Schlusschor, der den Haus Auensee noch einmal vollständig ausfüllte.

Der Abend hatte seinen natürlichen Schlusspunkt gefunden.
Unter lang anhaltendem Applaus verabschiedeten sich Marillion von ihrem Leipziger Publikum – sichtlich bewegt und mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht.

Fazit der Redaktion:
Das Haus Auensee wurde an diesem Abend zu einem Ort der Ruhe, der intensiven Begegnungen und der großen musikalischen Momente. Keine überbordende Show, keine permanente Reizüberflutung. Stattdessen Leidenschaft, Spielfreude und eine Band, die ihren Songs den Raum gab, sich vollständig zu entfalten.
Steve Hogarth führte mit beeindruckender Bühnenpräsenz, feinem Humor und großer Emotionalität durch den Abend. An seiner Seite zeigten Steve Rothery, Mark Kelly, Pete Trewavas, Ian Mosley und Andy Gangadeen einmal mehr, wie zeitlos der unverwechselbare Marillion-Sound bis heute geblieben ist.

Auch technisch präsentierte sich die gesamte Produktion nahezu makellos.
Klang, Licht und Dramaturgie griffen perfekt ineinander, ohne dabei steril
oder routiniert zu wirken.
Trotz jahrzehntelanger Bühnenerfahrung spielten Marillion mit einer spürbaren Freude und Neugier, die jede Minute dieses Konzerts lebendig machte.
Eine Generalprobe für etwas noch Größeres? Klar.
Vor allem aber war es ein eigenständiger Konzertabend, der auch ohne den Blick auf Pompeji lange in Erinnerung bleiben wird.
©Text: Saskia Giedow-Luboch
©Fotos: Stephan Sieger
Die NoRush-Redaktion bedankt sich herzlich bei der MFP-Concerts GmbH & Co. KG für die Akkreditierung, die reibungslose Organisation und die freundliche Betreuung vor Ort.
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