Over The Edge feat. Mickey Thomas kündigen Anniversary-Reissue an
- Redaktion
- vor 27 Minuten
- 3 Min. Lesezeit
Das 2004 veröffentlichte Melodic-Rock-Album kehrt zum 30-jährigen Frontiers-Jubiläum neu gemischt zurück.

Tracklist:
1. Over The Edge
2. One World
3. Thief
4. Surrender feat. Neal Schon
5. Eyes Wide Open
6. Forest For The Trees feat. Steve Lukather
7. The Man In Between feat. Richie Kotzen
8. Cover Me
9. Turn Away
10. Glory Day
Veröffentlichungsdatum: 21. August 2026 (Reissue)
Label: Frontiers Music Srl
Genre: Melodic Rock / AOR
Remix: Aldo Lonobile
Line Up:
Lead vocals - Mickey Thomas
Drums - Biggs Brice
Bass - Kenny Wilkerson
Bass, keyboards, additional guitars - Fabrizio Grossi
Lead guitars - Rob Vanni, JM Scattolin, Neal Schon, Richie Kotzen, Steve Lukather
Background vocals - Francis Benitez, Mickey Thomas, Fabrizio Grossi, Josh Johnston
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Ein AOR-Album bekommt neues Licht
Frontiers Music Srl legt „Over The Edge“ neu auf.
Das Melodic-Rock-Album mit Mickey Thomas, bekannt durch Starship und Jefferson Starship, erschien ursprünglich 2004 und kehrt am 21. August 2026 als
„Frontiers XXX Anniv. Remix Edition“ zurück.
Die Wiederveröffentlichung ist Teil der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen von Frontiers und richtet den Blick noch einmal auf ein Album, das schon damals viele große Namen zusammenbrachte. Es geht hier nicht um irgendeine Archivnotiz, sondern um eine Platte, die mit starker Stimme, großen Songs und reichlich Gitarrenprominenz genau das verkörpert, wofür Frontiers im melodischen Rock lange stand.
„Surrender“ als erster Vorgeschmack
Als erste Single erscheint die neu gemischte Version von „Surrender“ mit Neal Schon. Schon allein dieser Name gibt dem Song Gewicht. Als Gründungsgitarrist von Journey gehört Schon zu den prägenden Musikern des melodischen Rock, und sein Spiel verleiht „Surrender“ genau diese Mischung aus Eleganz, Feuer und Wiedererkennungswert.
Der Song ist ein guter Einstieg in die Reissue. Mickey Thomas bringt seine unverwechselbare Stimme mit, während Schons Gitarre den melodischen Kern noch einmal aufwertet. Das klingt nach klassischem AOR, aber nicht nach angestaubter Erinnerung. Der neue Mix soll dem Material mehr Klarheit und Druck geben, ohne den Charakter der Originalaufnahmen zu verlieren.
Mickey Thomas im Zentrum
Der große Fixpunkt bleibt Mickey Thomas. Seine Stimme gehört zu den markanten Rockstimmen der letzten Jahrzehnte. Auf „Over The Edge“ trägt er die Songs mit jener Mischung aus Kraft, Wärme und sofort erkennbarem Timbre, die auch Starship-Klassiker geprägt hat.
Gerade im Melodic Rock entscheidet die Stimme oft darüber, ob ein Song nur gut gebaut ist oder wirklich hängen bleibt. Thomas gibt dem Album Persönlichkeit. Er singt die großen Refrains nicht einfach sauber ab, sondern füllt sie mit Erfahrung und Gefühl.
Viele große Namen, aber kein loses Sammelalbum
„Over The Edge“ lebt nicht nur von Mickey Thomas. Auch hinter den Songs und Instrumentalparts steckt eine Menge prominente Erfahrung. Zu den Songwritern gehören unter anderem Neal Schon, Jack Blades und Freddy Curci. Das erklärt, warum das Album so klar in der klassischen Melodic-Rock- und AOR-Tradition steht.
Dazu kommen Gitarrenbeiträge von Neal Schon, Steve Lukather und Richie Kotzen. Drei Namen, die jeweils eine eigene Klangwelt mitbringen. Lukather steht für geschmackvolle Präzision und Studio-Klasse, Kotzen für soulige Rock-Energie und Schon für große melodische Linien. Genau solche Beiträge geben der Platte zusätzlich Charakter.
Trotzdem wirkt „Over The Edge“ nicht wie eine bloße Sammlung prominenter Gastauftritte. Die Songs bleiben der Kern. Die Gäste veredeln das Material, statt es zu überdecken.
Aldo Lonobile bringt mehr Druck in den Mix
Für die Anniversary Edition wurde das Album von Aldo Lonobile neu gemischt.
Ziel ist nicht, aus „Over The Edge“ plötzlich ein modernes Hard-Rock-Album zu machen. Vielmehr sollen Dynamik, Klarheit und Punch verbessert werden.
Das ist bei einer Reissue dieser Art entscheidend. Zu viel Eingriff kann den ursprünglichen Charme zerstören, zu wenig Veränderung macht die Neuauflage überflüssig.
Laut Presseinfo bewahrt der neue Mix den Geist der Originalaufnahmen, bringt die Melodien und Arrangements aber mit mehr Definition nach vorn.
Für Fans, die das Album bereits kennen, könnte genau das den Reiz ausmachen:
vertraute Songs, aber mit frischerer Kontur.
Melodic Rock mit langer Haltbarkeit
„Over The Edge“ ist ein Album aus einer Zeit, in der Melodic Rock und AOR längst nicht mehr im großen Mainstream standen, aber eine treue Szene hatten. Genau dort entfaltete Frontiers seine Stärke: starke Stimmen, erfahrene Songwriter, internationale Musiker und ein klares Bekenntnis zu großen Melodien.
Die neue Edition erinnert daran, dass viele dieser Veröffentlichungen mehr waren als Genrepflege. Im besten Fall waren sie Treffpunkte für Musiker, die genau wussten, wie man Songs schreibt, die auch Jahre später noch funktionieren.
„Over The Edge“ gehört in diese Kategorie.
Die Reissue macht das Album wieder sichtbar und gibt ihm klanglich neuen Schwung.
(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von CMM)

