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Shogun Mojo: Tommy Thayer und Dan Reed machen gemeinsame Sache

Frontiers Music Srl nimmt Shogun Mojo unter Vertrag. Das neue Projekt verbindet Tommy Thayers Classic-Rock-DNA mit Dan Reeds Funk-, Soul- und Songwriter-Gefühl.


Bandfoto Shogun Mojo
v.l.n.r.: Robert Mehmet Ikiz, Tommy Thayer, Dan Reed, Bengan Jonasson (©Paja Hartmanova)

Ein neues Kapitel für zwei erfahrene Musiker

Frontiers Music Srl hat Shogun Mojo unter Vertrag genommen. Hinter dem Namen steckt eine neue Zusammenarbeit von Tommy Thayer, vielen als Gitarrist von Kiss bekannt,

und Dan Reed, Frontmann des Dan Reed Network.


Gemeinsam mit Bassist Bengan Jonasson und Schlagzeuger Robert Mehmet Ikiz arbeiten die beiden an einem Debütalbum, das Rock ’n’ Roll, Funk und Fusion

zusammenbringen soll.


Das klingt auf dem Papier erst einmal nach einer ungewöhnlichen Mischung, ergibt aber schnell Sinn. Thayer bringt die klassische Hard-Rock-Erfahrung mit, Reed steht seit Jahrzehnten für Songs, die Rock, Groove, Soul und erzählerische Tiefe

miteinander verbinden.


Shogun Mojo soll genau aus dieser Reibung leben:

eingängig, kraftvoll, aber nicht einfach nach Schema gebaut.


Rockmusik ohne Nostalgiekrampf

Tommy Thayer beschreibt die Zusammenarbeit mit Dan Reed als inspirierend und lohnend. Beide wollten etwas schaffen, das zugleich stark und eigenständig klingt. Die Richtung ist klar: Rock ’n’ Roll, Funk und Fusion sollen sich nicht gegenseitig ausbremsen, sondern zu einer gemeinsamen Sprache finden.


Gerade der Verweis auf die 70er Jahre ist dabei wichtig. Dan Reed spricht von einem Album, das Rock und Leben feiern soll, mit einem funkigen Rückgrat und echten Live-Performances. Es geht also nicht darum, alte Sounds steril nachzubauen. Shogun Mojo wollen eher den Geist einer Zeit aufgreifen, in der Rockmusik noch viel Raum für Groove, spontane Energie und Persönlichkeit hatte.


Dan Reed findet zurück zur Freude am Schreiben

Für Dan Reed scheint das Projekt auch eine Rückkehr zu einem sehr einfachen Ursprung zu sein: Songs schreiben, weil es Spaß macht. Er, Bengan Jonasson und Robert Ikiz spielen seit mehr als 15 Jahren gemeinsam Rock-Trio-Shows. Als Reed und Thayer immer mehr Zeit miteinander verbrachten und Songs komponierten, wurde offenbar klar, dass daraus mehr werden könnte als nur ein lockerer Austausch.


Dieser Gedanke tut dem Projekt gut. Shogun Mojo wirkt nicht wie eine zusammengewürfelte Supergroup, bei der große Namen auf dem Papier wichtiger sind als die Musik. Die Beteiligten haben bereits gemeinsame Geschichte, und genau diese Chemie dürfte für den Sound entscheidend sein.


Tommy Thayer zwischen Kiss-Erbe und neuer Freiheit

Tommy Thayer bringt natürlich eine gewaltige Rock-Vergangenheit mit. Als Leadgitarrist von Kiss stand er in einer der bekanntesten Rollen des Genres und war Teil einer Bandgeschichte, die weltweit über 100 Millionen verkaufte Alben umfasst. Vor Kiss machte er sich mit Black ’N Blue einen Namen und wurde in der Clubszene von Portland von der Energie des 70er-Hard-Rock geprägt.


Bei Shogun Mojo kann Thayer nun eine andere Seite zeigen. Ohne Kiss-Maske, ohne festes Rollenbild, dafür mit mehr Raum für Funk, Groove und eine andere Art von Songwriting. Genau das macht das Projekt spannend. Es geht nicht darum, seine Vergangenheit abzustreifen, sondern sie in einen neuen Zusammenhang zu bringen.


Eine Rhythmusgruppe mit eigener Sprache

Bengan Jonasson und Robert Mehmet Ikiz sind mehr als nur Begleiter im Hintergrund. Jonasson bringt am Bass melodische, groovebetonte Linien ein, geprägt von Rock, Reggae, Jazz Fusion und skandinavischen Folk-Traditionen. Seine lange Zusammenarbeit mit Reed und Ikiz dürfte dem Album eine natürliche Verbindung geben.


Robert Mehmet Ikiz ist Schlagzeuger und Produzent mit internationaler Erfahrung in mehr als 60 Ländern. Sein Spiel verbindet unterschiedliche Stilwelten und bringt Jazz-Feingefühl, elektronische Texturen und rockige Kraft zusammen. Für ein Projekt, das nicht nur geraden Hard Rock spielen will, ist so ein Schlagzeuger Gold wert.


Zusammen bilden Jonasson und Ikiz ein Fundament, das nicht bloß den Takt hält, sondern den Songs Bewegung und Tiefe gibt.


Ein Album für unruhige Zeiten

Dan Reed beschreibt das kommende Shogun-Mojo-Debüt als Musik für eine chaotische und politisch gespaltene Welt. Statt diese Unruhe eins zu eins zu spiegeln, will die Band einen Gegenraum schaffen: ein Album, das Rock ’n’ Roll und das Leben feiert, eine Flucht aus dem Lärm, aber keine Flucht vor echter Musikalität.


Das Debüt wurde von Geoff Tyson, einem Protegé von Joe Satriani, co-produziert und engineered. Den Mix übernahm Rob Daiker. Weitere Details zum Album sollen noch folgen.

Schon jetzt lässt sich aber erkennen, wohin die Reise geht: Shogun Mojo wollen keinen glattpolierten Standard-Rock liefern, sondern ein Album mit Live-Gefühl, funkigem Rückgrat und internationaler Erfahrung im Blut.


Frontiers sieht großes Potenzial

Mario de Riso, A&R und Business Affairs VP bei Frontiers, beschreibt Shogun Mojo als Zusammentreffen zweier außergewöhnlicher musikalischer Köpfe. Dan Reeds Songwriting und Tommy Thayers unverkennbares Gitarrenspiel sollen zusammen eine Mischung aus zeitlosen Songs, erstklassiger Musikalität und echter Chemie ergeben.


Das ist natürlich Label-Sprache, aber in diesem Fall klingt die Kombination tatsächlich vielversprechend. Shogun Mojo bringen genügend Erfahrung mit, um kein kurzlebiges Nebenprojekt sein zu müssen. Wenn die Songs halten, was die Beteiligten andeuten, könnte daraus eines der interessanteren neuen Rock-Projekte im Frontiers-Kosmos werden.



Kontakt:


(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von CMM)

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