Rick Wakeman kehrt mit „Return To The Red Planet“ zum Mars zurück
- Redaktion
- vor 4 Stunden
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Mit „Return To The Red Planet“ veröffentlicht Rick Wakeman am 16. Oktober 2026 ein neues Progressive-Rock-Werk über Madfish/Edel. Die Suite knüpft an „The Red Planet“ von 2020 an und verbindet Mars-Forschung, Fantasie und musikalische Virtuosität zu einer kosmischen Reise.

Tracklist:
1. The Jezero Crater - 06:56
2. Bowie’s Vision - 05:45
3. Noctis Labyrinthus - 05:28
4. Noachis Terra (Land of Noah) - 06:23
5. Witch Hazel Hill - 04:02
6. St Paul’s Bay - 06:53
7. Martian Dust Devils - 04:53
8. Medusae Fossae - 04:26
9. The Epochs of Mars - 07:45
Veröffentlichungsdatum: 16. Oktober 2026
Label: Madfish/Edel
Genre: Progressive Rock / Symphonic Rock
Studio: Decoy Studios
Mastering: Simon Heyworth
Das Album „Return To The Red Planet“ jetzt bereits schon bei JPC vorbestellen:
Rick Wakeman zieht es erneut auf den Mars. Nach dem gefeierten Album
„The Red Planet“ aus dem Jahr 2020 kehrt der legendäre Keyboarder, Komponist und
Yes-Musiker mit „Return To The Red Planet“ zurück zu jenem Planeten, der Progressive Rock, Science-Fiction und große musikalische Bilder fast wie von selbst zusammenführt.
Dabei handelt es sich nicht einfach um eine Fortsetzung aus Routine.
„Return To The Red Planet“ ist als neue Progressive-Rock-Suite angelegt und speist sich aus aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, neuen Bildern und Forschungsdaten rund um den Mars. Wakeman beschäftigte sich vor dem Komponieren intensiv mit planetaren Studien, Mission Reports und den Landschaften des Roten Planeten. Erst danach wurden aus diesen Eindrücken musikalische Skizzen, Themen und schließlich ein komplettes Album.
Progressive Rock zwischen Wissenschaft und Fantasie
„Return To The Red Planet“ erkundet alte Seen, gewaltige Canyon-Systeme, Staubstürme und geologische Epochen des Mars. Schon die Tracktitel zeigen, wie stark das Album auf konkrete Orte, Formationen und Vorstellungen des Planeten Bezug nimmt. Stücke wie „The Jezero Crater“, „Noctis Labyrinthus“, „Martian Dust Devils“ oder „The Epochs of Mars“ lesen sich beinahe wie Stationen einer musikalischen Expedition.
Rick Wakeman beschreibt die Rückkehr selbst als zwangsläufig:
Beim Blick auf neue Daten und Fotografien habe er erkannt, dass dort ein völlig neues Album darauf wartete, geschrieben zu werden. Für ihn gab es schlicht zu viel Neues über den Mars zu sagen, musikalisch wie spirituell.
Gerade in einer Zeit, in der Raumfahrt, Mondmissionen und Marspläne wieder verstärkt die öffentliche Vorstellungskraft prägen, wirkt „Return To The Red Planet“ wie ein bewusst gesetztes Progressive-Rock-Statement: groß gedacht, detailverliebt ausgearbeitet und nah an jenem kosmischen Geist, der das Genre seit seinen goldenen Jahren begleitet.
Rückkehr zur Bandenergie
Aufgenommen wurde das Album zwischen August 2025 und Januar 2026.
Bemerkenswert ist dabei die Rückkehr zu einem vollwertigen Bandansatz. Statt ein rein solistisches Studioprojekt zu formen, arbeitete Wakeman mit seinem English Rock Ensemble gemeinsam in den Decoy Studios. Für Wakeman ist genau diese Herangehensweise entscheidend, um Spontaneität und Energie im
Progressive Rock einzufangen.
Zum Ensemble gehören Lee Pomeroy am Bass, Dave Colquhoun an der Gitarre,
Adam Falkner am Schlagzeug sowie Mollie Marriott am Gesang, Tochter des legendären Steve Marriott. Gemastert wurde das Album von Simon Heyworth, der unter anderem als Produzent von „Tubular Bells“ bekannt ist und das Werk mit den Worten einordnet:
„Das ist nicht einfach nur ein weiteres Rick-Wakeman-Album. Es ist ein verdammt gutes!“
„Bowie’s Vision“ als persönlicher Mittelpunkt
Ein besonderer Moment des Albums ist „Bowie’s Vision“. Das Stück ist eine persönliche Hommage an Rick Wakemans Freund David Bowie, dessen Faszination für den Mars die Popkultur nachhaltig geprägt hat. Die Verbindung ist dabei nicht nur thematisch: Wakeman spielte einst das ikonische Piano auf Bowies „Life on Mars?“. Dadurch bekommt „Bowie’s Vision“ eine autobiografische Tiefe, die weit über eine einfache Referenz hinausgeht.
Zwischen symphonischen Passagen, komplexen rhythmischen Strukturen und choralen Texturen entfaltet „Return To The Red Planet“ damit nicht nur eine Reise durch Marslandschaften, sondern auch durch Wakemans eigene musikalische Geschichte.
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