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Folkfield Festival 2026: Zwei Tage voller Folk, Feuer und großer Geschichten

vor 5 Stunden
9 Min. Lesezeit

Am 11. und 12. September 2026 war es wieder so weit: Schandmaul luden zum Folkfield Festival in das Amphitheater Gelsenkirchen ein. Direkt am Rhein-Herne-Kanal trafen sich Fans von Mittelalter-Rock, Folk, Metal und ausgelassener Livemusik, um gemeinsam zwei lange Festivaltage zu feiern.


Festivalplakat Folkfield 2026

Seit seiner Premiere im Jahr 2022 hat sich das Folkfield zu einem festen Treffpunkt der Szene entwickelt. Lediglich 2023 musste das Festival aufgrund der Erkrankung von Schandmaul-Sänger Thomas Lindner aussetzen.


Umso schöner war es, die besondere Atmosphäre auch 2026 wieder erleben zu dürfen.

Das Amphitheater bot mit seinen steil ansteigenden Rängen, der großen Bühne und dem Blick über das Wasser einmal mehr die perfekte Kulisse.


Einziger Wehrmutstropfen war, das dieses Jahr der Festivalcampingplatz

nach dem Start des Ticketverkauf aus dem Angebot werden musste.

 Nach Angaben von Schandmaul blieb die Nachfrage deutlich hinter den Erwartungen zurück, während die Kosten für Infrastruktur, Personal und Logistik stark gestiegen waren. Die Entscheidung fiel den Veranstaltern nicht leicht, da das Camping ausdrücklich als Service für die Festivalbesucher und nicht als zusätzliche Einnahmequelle gedacht war.


Direkt zu den Live-Reviews:

und zu unserem redaktionellen Fazit.



11. September 2026


Bereits vor dem Einlass um 13:30 Uhr konnten die Besucher vor dem Gelände erste Festivalatmosphäre genießen. Einige mittelalterliche Marktstände luden dazu ein, zwischen Bekleidung, Schmuck und Dekoration zu stöbern. So begann der Tag angenehm entspannt, bevor auf der Bühne die ersten deutlich lauteren Töne erklangen.


Deus Vult

Den musikalischen Auftakt übernahmen Deus Vult.

Die Band verbindet Mittelalter-Rock mit einer auffälligen Steampunk-Optik und sorgte damit bereits zu Beginn für ein stimmiges Gesamtbild.


Deus Vult 1

Mit „Halunken“, „Hölle & Zurück“ und „Tanz mein Kind“ brachten Deus Vult schnell Bewegung in das Amphitheater. Treibende Rhythmen, eingängige Melodien und die sichtbare Spielfreude der Musiker sorgten dafür, dass das Publikum bereitwillig mitging.


Deus Vult 2

Auch „Ewiges Blau“, „Tanz mit uns“, „Petrichor“, „Rauhnacht“ und „Neue Lieder“ fügten sich gut in das abwechslungsreiche Set ein.


Deus Vult 3

Zum Abschluss überraschte die Band mit einer mittelalterlichen Interpretation von

„Hypa Hypa“ von Electric Callboy.


Deus Vult 4

Diese ungewöhnliche Verbindung verschiedener musikalischer Welten funktionierte erstaunlich gut und setzte einen ausgesprochen unterhaltsamen Schlusspunkt unter den ersten Auftritt des Wochenendes.


Doppelbock

Anschließend wurde es deutlich punkiger:

Doppelbock brachten ihre hessische Mischung aus Folk-Punk, Rock

und jeder Menge augenzwinkerndem Humor auf die Bühne.


Doppelbock 1

Mit „Noch einmal 18“, „Oh Sophie“ und „Lecka Bierchen“ stieg die Band direkt in ein Set ein, das hervorragend zur ausgelassenen Stimmung im Amphitheater passte. Besonders „Lecka Bierchen“ wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und dürfte einigen Besuchern noch eine Weile als Ohrwurm erhalten geblieben sein.


Doppelbock 2

Gute Laune gehört bei Doppelbock ebenso fest zum Programm wie die musikalische Qualität. Dass Sänger Bruno Kalkowski beim Deutschen Rock & Pop Preis in der Kategorie „Bester Rocksänger“ ausgezeichnet wurde, ließ sich auch an diesem Nachmittag nachvollziehen.


Doppelbock 3

Kraftvoll, präsent und zugleich angenehm nahbar führte er durch den Auftritt.


Doppelbock 4

Mit „Frankfurter Berg“, „Rauchen“, „Dackel“ und „König vom Getränkemarkt“ ging es ebenso unterhaltsam weiter. Ein besonderer Blickfang war erneut Marco Czerny, der eindrucksvoll zeigte, wie akrobatisch man ein Akkordeon spielen kann. Bei ihm wird das Instrument nicht einfach nur bedient, sondern zum festen Bestandteil der Bühnenshow.


Doppelbock 5

„Du wunderbare Zeit“ und „Die Nacht findet kein Ende“ beschlossen schließlich einen Auftritt, der musikalische Spielfreude und herrlich unbeschwerte Festivalunterhaltung miteinander verband.


Katerfahrt

Danach enterten die sechs Freibeuter von Katerfahrt die Bühne.

Die Mannschaft aus der Voreifel hatte eine kräftige Brise Piraten-Folk im Gepäck und verwandelte das Amphitheater kurzerhand in eine große, feiernde Hafenspelunke.


Katerfahrt 1

Mit „Seemannsgarn“, „Partyraten“, „Der Grog“ und „Du und mein Job“ nahmen Katerfahrt schnell Fahrt auf. Das Publikum war inzwischen bestens aufgewärmt und ließ sich bereitwillig auf die Geschichten über das Leben auf See, reichlich Rum und zweifelhafte Entscheidungen ein.


Katerfahrt 2

Auch „Rum und wir“, „Karibische Kirsche“, „Ruf der See“ und „Keine Alternative“ wurden mit viel Energie präsentiert. Letzterer setzte dabei ein deutliches Zeichen gegen rechte Ideologien und zeigte, dass sich ausgelassene Unterhaltung und eine klare Haltung keineswegs ausschließen.


Katerfahrt 3

Zum Ende wurde mit „Piratenpogo“, „Schiffsverkehr“, „Ich bin Pirat“ und „Der Käpt’n hat den Größten“ noch einmal kräftig gefeiert. Katerfahrt bewiesen, dass sie nicht nur musikalisch seefest sind, sondern auch genau wissen, wie man ein Festivalpublikum in Bewegung bringt.


Subway to Sally

Um 19 Uhr betraten Subway to Sally als Co-Headliner die Bühne.


Subway to Sally 1

Mit „Leinen los“, „Eisblumen“ und „Kleid aus Rosen“ eröffneten sie ihren Auftritt und zogen das Publikum unmittelbar in ihre düstere, bildgewaltige Klangwelt.


Subway to Sally 2

Metaphorische Texte, dichter Nebel und gezielt eingesetzte Pyrotechnik verschmolzen zu einer mystischen Inszenierung. Subway to Sally wirkten dabei gewohnt souverän und bewiesen einmal mehr, warum sie seit Jahrzehnten zu den prägenden Bands der deutschsprachigen Mittelalter-Rock-Szene gehören.


Subway to Sally 3

Bei „Krähenfraß“ durfte natürlich auch der traditionelle Tanz von Eric Fish mit der Krähe nicht fehlen. Die ungewöhnliche Einlage sorgte für Abwechslung und gehört inzwischen zu jenen Momenten, auf die viele Fans bei einem Konzert der Band regelrecht warten.


Subway to Sally 4

Mit „Herz in der Rinde“, „Knochenschiff“ und „Falscher Heiland“ führte die Band ihr Set kraftvoll fort. Besonders bei „Post Mortem“ ging noch einmal ein spürbarer Ruck durch das Publikum. Auf den Rängen wurde mitgesungen, getanzt und gefeiert.


Subway to Sally 5

Zum Ende hin standen unter anderem „Tanz auf dem Vulkan“, „Sieben“ und der unverzichtbare „Veitstanz“ auf dem Programm. Subway to Sally hinterließen damit ein bestens vorbereitetes Publikum für die Gastgeber des Festivals.


Schandmaul

Um 21 Uhr war es endlich so weit. Mystische Klänge und dichter Nebel kündigten Schandmaul an, die unter großem Jubel die Bühne betraten. Für viele Besucher war dieser Auftritt der emotionale Höhepunkt des ersten Tages.


Schandmaul 1

Den Anfang machten „In der Hand“ und „Sternensegler“ vom gleichnamigen neuen Album. Gerade „In der Hand“ erwies sich als passend gewählter Opener:

Der Song war der erste, den Schandmaul mit ihrem neuen Sänger Till Herence veröffentlicht hatten, und steht damit sinnbildlich für den Beginn eines neuen Kapitels.


Schandmaul 2

„Sternensegler“ griff diese Aufbruchsstimmung auf und trug sie hinaus

in das gesamte Amphitheater.


Schandmaul 3

Mit „Traumtänzer“ und „An der Tafelrunde“ folgten vertraute Stücke, bevor Till Herence zeigte, dass er nicht nur stimmlich überzeugt, sondern auch als Entertainer immer besser in seiner Rolle ankommt. Gemeinsam mit dem Publikum ließ er den nächsten Titel erraten.

Die Auflösung lautete „Beide Füße in der Luft“, ein bis dahin noch unbekannter Song

des neuen Albums.


Schandmaul 4

Auch die neuen Stücke „Lass nicht los“ und „Nosferatu“ wurden begeistert aufgenommen. Gleichzeitig kamen langjährige Fans mit Klassikern wie „Dein Anblick“, „Teufelsweib“ und dem instrumentalen „Käpt’n Coma“ auf ihre Kosten. Diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart machte deutlich, dass Schandmaul ihren vertrauten Charakter bewahren und dennoch mutig nach vorn schauen.


Schandmaul 5

Natürlich durften auch „Bunt und nicht braun“ und „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“ nicht fehlen. Besonders bei diesen bekannten Liedern wurde lautstark mitgesungen.


Schandmaul 6

Ohne eine Zugabe ließ die Band ihr Publikum selbstverständlich nicht in die Nacht ziehen. Mit „Nimm alles mit“, „Knüppel aus dem Sack“ und „Walpurgisnacht“ setzte Schandmaul einen kraftvollen Schlusspunkt unter den ersten Festivaltag.


Schandmaul 7

Erschöpft, zufrieden und voller Vorfreude auf den nächsten Tag machten sich die Besucher anschließend auf den Weg zu ihren Wohnmobilen, Hotels oder nach Hause.



12. September 2026


Lestrange

Sehr kurzfristig sprang die Alternative-Metal- und Hard-Rock-Band aus Bonn für die Band The Rumpled ein, die aus gesundheitlichen Gründen nicht anreisen konnten.


Zunächst standen nur vier Musiker auf der Bühne.

Das hielt Lestrange jedoch nicht davon ab, mit „Tear Me Out“, „Eyes of Shame“,

„Where to Belong“ und „Control“ energisch in den Tag zu starten.


Lestrange 1

Ihre Mischung aus Rock, Alternative Metal und Metalcore fiel innerhalb des sonst stark von Folk und Mittelalter-Rock geprägten Programms deutlich aus dem Rahmen. Genau dieser Kontrast funktionierte jedoch überraschend gut. Schon während des ersten Songs gelang es der Band, das Publikum für sich zu gewinnen.


Lestrange 2

Zur Mitte des Sets stieß schließlich der zweite Gitarrist hinzu, der zuvor im Stau festgesteckt hatte. Der verspätete, aber umso herzlicher begrüßte Neuzugang sorgte für einen sympathischen Moment und machte den Auftritt noch ein wenig besonderer.


Lestrange 3

Mit „The Hideaway“, „Only God Is Left Alive“, „Healing // Curse“ und „In Life Apart“ zeigten Lestrange anschließend, wie professionell sie trotz der kurzfristigen Einladung

und der erschwerten Anreise agierten.


Lestrange 4

Der spontane Einsatz dürfte der Band an diesem Nachmittag

einige neue Fans eingebracht haben.


Manntra

Als Nächstes betraten Manntra die Bühne.

Die kroatische Alternative-Folk-Rock- und Metal-Band war bereits im vergangenen Jahr beim Folkfield zu Gast gewesen und hatte auch diesmal wieder eine rund 15-stündige Anreise auf sich genommen.


Manntra 1

Mit „Titans“ und „Wild Hunt“ starteten Manntra unmittelbar in ein wuchtiges Set. Pyrotechnik und hohe Flammen unterstrichen die harten, treibenden Klänge und machten deutlich, dass die Band nicht nach Gelsenkirchen gekommen war, um sich langsam warmzuspielen.


Manntra 2

Einer der spektakulärsten Momente entstand während „Barren King“. Der gleichnamige Gitarrist ließ sich auf einem Stand-up-Paddle-Board über die Hände der Fans tragen. Das ungewöhnliche Gefährt sorgte für staunende Gesichter und zeigte gleichzeitig, wie groß das Vertrauen zwischen Band und Publikum inzwischen ist.


Manntra 3

Mit „Unholy Water“, „Heart of the Storm“, „Ori Ori“ und „Nightmare“ hielten Manntra das Energielevel bis zum Ende hoch. Ihr Auftritt verband harte Riffs, folkloristische Elemente und eine wirkungsvolle Bühnenshow zu einem stimmigen Gesamtpaket.


Manntra 4

Rauhbein

Anschließend übernahmen Rauhbein die Bühne.


Mit „Rauhbein“, „Rausch“, „Was ihr uns alle könnt“ und „Die letzte Bastion“ setzte die Band auf kräftige Refrains und ihre bekannte Mischung aus Rock, Folk und

irisch geprägter Lebensfreude.


Rauhbein 1

Die Verbundenheit von Sänger Henry M. Rauhbein mit Irland ist in vielen Liedern deutlich zu hören. Gleichzeitig befand sich die Band nach mehreren personellen Veränderungen hörbar noch in einer Phase des Zusammenfindens.


Rauhbein 2

Im Vergleich zum Auftritt beim Folkfield 2024 wirkte das Zusammenspiel auf der Bühne deshalb stellenweise etwas zurückhaltender.


Rauhbein 3

Musikalisch blieb das Set dennoch druckvoll. Mit „Am Arsch vorbei“, „Fass voller Whisky“, „Gevatter Tod“ und „Zieh mit den Wolken“ lieferten Rauhbein genau jene rauen Hymnen,

für die sie von ihrer Fangemeinde geschätzt werden.


Fiddler’s Green

Danach gehörte die Bühne Fiddler’s Green.


Mit ihrer bewährten Portion Speedfolk brauchte die Band nur wenige Augenblicke, um das Amphitheater wieder vollständig in Bewegung zu versetzen.


Fiddlers Green 1

„Ready for the Ball“, „Down“, „A Night in Dublin“ und „A Good Old Irish Bar“ bildeten den Auftakt zu einer ausgelassenen Folk-Rock-Party. Die schnellen Rhythmen, Geigenmelodien und eingängigen Refrains kamen bei den Besuchern hervorragend an.


Fiddlers Green 2

Fiddler’s Green gehören zu den Bands, bei denen Stillstehen grundsätzlich schwierig wird. Entsprechend wurde vor der Bühne getanzt, gesprungen und lautstark mitgesungen.


Fiddlers Green 3

Mit „Galway Girl“, „Yindy“, „The Night Pat Murphy Died“ und „Wild Rover“ setzte sich diese Stimmung bis zum Ende des Auftritts fort.


Schandmaul

Gegen 19 Uhr betraten Schandmaul zum zweiten Mal an diesem Wochenende die Bühne.


Schandmaul 1

Diesmal mussten sich die Gastgeber zwar mit dem Platz des Co-Headliners begnügen, wurden von ihren Fans aber nicht weniger begeistert empfangen.


Schandmaul 2

Mit „Königsgarde“ eröffneten sie ein Set, das sich deutlich vom Vorabend unterschied. „Hexeneinmaleins“, „Sternensegler“ und „Froschkönig“ folgten und sorgten für eine gelungene Balance zwischen bekannten Klassikern und neuen Stücken.


Schandmaul 3

Die Stimmung im Publikum war ausgelassen. Während in den vorderen Reihen kräftig gefeiert wurde, nutzte eine kleine Gruppe weiter hinten den vorhandenen Platz für spontane Square-Dance-Einlagen. Genau diese ungeplanten Augenblicke machen den besonderen Charme eines Festivals aus.


Schandmaul 4

Bei „Tatzelwurm“ setzte sich traditionell ein aus Fans bestehender Tatzelwurm durch die Menge. In diesem Jahr blieb es allerdings nicht bei einem: Gleich zwei dieser langen Menschenketten bewegten sich durch das Amphitheater.


Schandmaul 5

Mit „Pfeiffer“, „Lass nicht los“, „Euch zum Geleit“ und „Wo Sprache aufhört“ ging es weiter. Besonders „Wo Sprache aufhört“ zeigte, wie Schandmaul ihre erzählerischen Wurzeln mit einem härteren, moderneren Klang verbinden. Der Song steht damit beispielhaft für die Brücke zwischen der früheren und der aktuellen Phase der Band.


Schandmaul 6

Nach „Nosferatu“ und „An beiden Enden“ wurde es bei „Bunt und nicht braun“ besonders publikumsnah. Till Herence überquerte die Absperrung am Fotograben und lief mitten durch die Menge. Diese unmittelbare Nähe zu den Fans wurde mit entsprechend lautem Jubel belohnt.


Schandmaul 7

„Dein Anblick“, „Knüppel aus dem Sack“ und schließlich „Walpurgisnacht“ beendeten den zweiten Schandmaul-Auftritt des Wochenendes. Bevor die Musiker die Bühne verließen, kündigten sie noch die ersten Namen für das Folkfield Festival 2027 an.


Schandmaul 8

Neben Schandmaul sind bislang Versengold, Sagenbringer und Irdorath bestätigt.

Weitere Bands sollen folgen.


Wind Rose

Um 21 Uhr gehörte die Bühne schließlich den italienischen Zwergen von Wind Rose.


Wind Rose 1

Mit „Of Ice and Blood“ und „Dance of the Axes“ begann eine wuchtige Power-Metal-Show, die den zweiten Festivaltag noch einmal in eine völlig andere Welt führte.


Wind Rose 2

Die detailreichen Kostüme und der große Totenkopf auf der Bühne sorgten für die passende Kulisse. Wind Rose präsentierten ihre Zwergen-Thematik mit so viel Überzeugung und Spielfreude, dass selbst Besucher, die mit diesem musikalischen Kosmos bislang wenig Berührung hatten, schnell mitgerissen wurden.


Wind Rose 3

Mit „Mine Mine Mine!“, „Trollslayer“ und „Gates of Ekrund“ wurde das Amphitheater zum unterirdischen Königreich. Im Publikum ragten überall aufblasbare Spitzhacken in die Höhe und ergänzten das Bühnenbild auf herrlich absurde Weise.


Ein besonderer Blickfang war Keyboarder Federico, der sein gebogenes Instrument

um die Hüften trug und damit unermüdlich über die Bühne tanzte.

Diese Bewegungsfreiheit verlieh der Show zusätzliche Dynamik.


Wind Rose 4

Mit den Fan-Favoriten „Diggy Diggy Hole“ und „Rock and Stone“ verabschiedeten

Wind Rose schließlich das Folkfield-Publikum.


Wind Rose 5

Noch einmal gingen Hände und Spitzhacken in die Höhe,

bevor die letzten Töne des Wochenendes verklangen.



Fazit:


So schnell waren zwei wundervolle Tage im Amphitheater Gelsenkirchen vorüber.

Das Folkfield Festival 2026 überzeugte durch ein abwechslungsreiches Programm, eine besondere Kulisse und ein Publikum, das sowohl alte Weggefährten als auch kurzfristig eingesprungene oder stilistisch ungewöhnliche Bands herzlich empfing.


Besonders schön war es, Schandmaul an beiden Tagen mit unterschiedlichen Setlists erleben zu können. Die Band befindet sich hörbar in einem neuen Kapitel, ohne dabei ihre Geschichte oder die enge Verbindung zu ihren Fans aus den Augen zu verlieren.


Ein besonderes Shoutout geht außerdem an den Meister der Äxte, der das Publikum mit seiner Moderation durch beide Festivaltage begleitet und zwischen den Auftritten immer wieder für gute Stimmung gesorgt hat. Vielen Dank für die unterhaltsame und charmante Führung durch das Folkfield-Wochenende!


Wir verlassen das Folkfield müde, glücklich und mit zahlreichen neuen Erinnerungen.

Die ersten Namen für 2027 stehen bereits fest. Unsere Vorfreude ebenfalls.



Text (redaktionell überarbeitet): Jan Haller

Fotos: ©loewenzahn_media


Die NoRush-Redaktion bedankt sich herzlich bei Schandmaul und Headline Music für die

reibungslose Organisation und die freundliche Betreuung vor Ort.


Solche partnerschaftlichen Zusammenarbeiten tragen maßgeblich dazu bei,

Konzerterlebnisse journalistisch begleiten und mit unseren Leserinnen und Lesern teilen zu können.

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