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The Hollywood Vampires bringen Hamburgs Blut zum Kochen

Beim letzten deutschen Tourstopp verwandeln Alice Cooper, Johnny Depp, Joe Perry und Tommy Henriksen die Barclays Arena Hamburg in einen düsteren Rocktempel zwischen eigenen Songs, Klassikern und großer Vampir-Inszenierung.


Tourplakat Hollywood Vampires - Review


Hamburg, 30.08.2026. Die Barclays Arena wurde am Sonntagabend zum letzten deutschen Tourstopp der Hollywood Vampires. Mit einer Mischung aus eigenen Songs und legendären Rock-Klassikern begeisterte die Supergroup um Alice Cooper, Johnny Depp, Joe Perry und Tommy Henriksen die sehr gut gefüllte, wenn auch nicht ausverkaufte Halle.


Cassyette eröffnet den Abend kraftvoll

Schon vor dem Hauptact sorgte die britische Sängerin Cassyette für mächtig Stimmung.

Mit ihrem energiegeladenen Mix aus Elektro-Pop und Metal eröffnete sie den Abend eindrucksvoll. Was zunächst mit elfengleichem Gesang begann, entwickelte sich schnell zu einer kraftvollen Demonstration ihrer stimmlichen Vielseitigkeit.


Als sich die Sängerin als wahre „Scream Queen“ entpuppte, überraschte sie einen Großteil des Publikums. In ihrem rund 30-minütigen Set präsentierte Cassyette gemeinsam mit ihrer Band einen Song nach dem anderen und legte damit den perfekten Grundstein

für den weiteren Abend.


Die Tore zur Vampirhöhle öffnen sich

Pünktlich um 21 Uhr öffneten sich im wahrsten Sinne des Wortes die Tore zur Vampirhöhle. Auf der großen Bühnenleinwand begann die Reise ins Rockspektakel mit einem atmosphärischen Filmintro, begleitet von den düsteren Klängen von „Bela Lugosi's Dead“.


Nach und nach betraten Joe Perry, Tommy Henriksen, Johnny Depp und schließlich Schock-Rock-Legende Alice Cooper die Bühne. Bereits bei ihrem Erscheinen brandete die erste Begeisterungswelle durch die Arena.


Bandfoto Hollywood Vampires ©Aaron Perry

Klassiker, eigene Songs und wechselnde Stimmen

Neben eigenen Titeln überzeugten die Hollywood Vampires vor allem mit ihren Interpretationen legendärer Rock-Songs. Mit Klassikern wie „Livin' on the Edge“ von Aerosmith, „Baba O'Riley“ von The Who oder David Bowies „Heroes“ verwandelte die Band die Arena in einen gigantischen Rocktempel.


Dabei übernahmen alle vier Frontmänner immer wieder die Lead-Vocals, was dem Konzert zusätzliche Abwechslung verlieh. Das Publikum zeigte sich dabei erstaunlich textsicher und sang viele Refrains lautstark mit.


Vampirzähne über der Arena

Auch die aufwendige Bühnenshow wusste zu überzeugen. Passende Videos auf der Hintergrundleinwand unterstützten die einzelnen Songs visuell, während überdimensionale Vampirzähne unter der Hallendecke das Motto der Band eindrucksvoll unterstrichen.

Die großen Seitenleinwände sorgten zudem dafür, dass selbst die Fans auf den hinteren Plätzen jederzeit nah am Geschehen blieben.


Ein würdiger Abschied in die Hamburger Nacht

Nach knapp 100 Minuten und insgesamt 19 Songs verabschiedeten sich die

Hollywood Vampires zunächst von ihren Fans, kehrten jedoch noch einmal für eine Zugabe zurück. Danach entließen sie ein rundum zufriedenes Publikum in die Hamburger Nacht und setzten damit einen würdigen Schlusspunkt unter ihren letzten Deutschland-Auftritt der Tour.


Fazit der Redaktion:

Die Hollywood Vampires lieferten in Hamburg eine überzeugende Mischung aus

Rock-Nostalgie, Spielfreude und spektakulärer Inszenierung. Der Abend lebte nicht allein vom großen Namen der Beteiligten, sondern vor allem vom Zusammenspiel aus bekannten Songs, wechselnden Stimmen und einer Show, die ihr Vampir-Motto konsequent, aber nie überladen ausspielte.


Alice Cooper, Johnny Depp, Joe Perry und Tommy Henriksen präsentierten sich als eingespielte Einheit, die ihre Rollen auf der Bühne klar verteilt hatte und dem Publikum genau das bot, was man von dieser Band erwarten durfte: klassische Rock-Momente, viel Atmosphäre und genügend große Gesten für eine Arena-Show.


Cassyette erwies sich als passender Auftakt, der dem Abend früh Energie gab und das Publikum gut auf Betriebstemperatur brachte. So wurde der letzte deutsche Tourstopp der Hollywood Vampires zu einem runden Konzertabend, der besonders Fans klassischer Rockmusik noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.


Ein Bericht von Alexx Gerdsmeyer und Jan Jacobsen


Das NoRush-WebZine bedankt sich bei Oktober Promotion & Management für die Möglichkeit, von diesem Abend berichten zu dürfen. Da das Management nur eine kleine Auswahl an Medienpartnern freigegeben hatte, konnten wir an diesem Abend leider keine eigenen Fotos für Euch als Rückblick anfertigen.


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