Hydra – DeHydration – Review: Schwedischer Melodic Rock mit großen Refrains und viel Gefühl
Mit „DeHydration“ setzen HYDRA ihren eingeschlagenen Weg konsequent fort. Das schwedische Projekt liefert modernen Melodic Rock mit AOR-Glanz, starken Melodien und einer Produktion, die den Fokus klar auf große Refrains und emotionale Songstrukturen legt.

Tracklist:
1. This Time – 5:32
2. Fooled By Love Again – 4:36
3. Labyrinth Of Love – 5:16
4. Hiding In Plain Sight – 5:46
5. A Million Miles – 6:41
6. Halfway To Nowhere – 5:30
7. Bringing On The Thunder – 4:56
8. Somebody To Love – 5:03
9. Depending On A Miracle – 5:39
10. Don’t Tell Me It’s Too Late – 5:01
11. The Winner – 3:59
Veröffentlichungsdatum: 18. September 2026
Label: Pride & Joy Music
Genre: Melodic Rock / AOR
Laufzeit: 57:59
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Fazit der Redaktion:
Mit „DeHydration“ präsentieren HYDRA ein rundum gelungenes Melodic-Rock-Album, das seine Stärken konsequent ausspielt. Große Refrains, eingängige Melodien und eine hochwertige Produktion treffen auf erfahrenes Songwriting und eine starke Gesangsleistung von Andi Kravljaca. Zwar fehlen echte Überraschungen, doch gerade die Konstanz macht den Reiz dieses Albums aus.
Fans von Bands wie TOTO, First Signal oder Find Me bekommen hier genau die Mischung aus AOR, Emotion und musikalischer Klasse, die sie sich wünschen.
"Ein stimmiges Melodic-Rock-Album, das seine Qualitäten vom ersten bis zum letzten Song ausspielt."
Was bekommen wir auf die Ohren?
Mit „DeHydration“ veröffentlicht HYDRA den dritten Longplayer nach „Point Break“ und „ReHydration“. Hinter dem Projekt steht Henrik Hedström, dessen Erfahrung als Songwriter in nahezu jedem Titel spürbar ist. Statt auf Experimente setzt das Album konsequent auf jene Tugenden, die schwedischen Melodic Rock seit Jahrzehnten auszeichnen:
starke Melodien, eingängige Refrains und ein ausgewogenes Zusammenspiel aus
Gitarren, Keyboards und kraftvollem Gesang.
Von der ersten Minute an wird deutlich, dass HYDRA genau wissen, worauf ihre Zielgruppe Wert legt. Hier geht es nicht um musikalische Überraschungen, sondern um Songs, die sich schnell festsetzen und gleichzeitig genügend Substanz besitzen, um auch nach mehreren Durchläufen zu funktionieren.
Große Refrains und viel Gefühl
Bereits „This Time“ eröffnet das Album mit einem kraftvollen Statement.
Der Song verbindet Aufbruchsstimmung mit einem hymnischen Refrain und gibt die Richtung für die folgenden knapp 58 Minuten vor.
Mit „Fooled By Love Again“ greifen HYDRA eines der klassischen Themen des AOR auf: Enttäuschte Liebe, Hoffnung und die Bereitschaft, trotzdem wieder nach vorne zu schauen. Statt übertriebener Dramatik setzt die Band auf eingängige Melodien und einen Refrain,
der sofort im Ohr bleibt.
Auch „Labyrinth Of Love“ und „Hiding In Plain Sight“ bewegen sich in dieser emotionalen Welt. Beide Songs erzählen von Orientierungslosigkeit, Nähe und den Masken, die Menschen im Alltag tragen. Musikalisch dominieren breite Keyboardflächen, prägnante Gitarrenmelodien und die markante Stimme von Andi Kravljaca, der den Songs zusätzlich Ausdruck und Wiedererkennungswert verleiht.
Zwischen Sehnsucht und Hoffnung
Zu den Höhepunkten des Albums zählt „A Million Miles“.
Der Song lebt von seiner emotionalen Dynamik und entwickelt sich mit jedem Refrain weiter. Das Zusammenspiel aus Melodie und Atmosphäre macht ihn zu einem
der stärksten Titel der Platte.
Auch „Halfway To Nowhere“ überzeugt mit seiner Mischung aus Nachdenklichkeit und Aufbruch. Obwohl der Text Stillstand beschreibt, vermittelt die Musik genau das Gegenteil und entwickelt einen stetigen Vorwärtsdrang.
Mit „Bringing On The Thunder“ ziehen HYDRA das Tempo etwas an, ohne ihren melodischen Kern zu verlassen. Anschließend setzen „Somebody To Love“ und „Depending On A Miracle“ wieder stärker auf emotionale Momente und
klassische AOR-Hooks.
Besonders „Depending On A Miracle“ fasst den roten Faden des Albums
hervorragend zusammen:
Hoffnung aufgeben ist keine Option – selbst dann nicht,
wenn alle Zeichen dagegen sprechen.
Hochwertige Produktion ohne große Risiken
Produzent Daniel Flores sorgt für einen transparenten und druckvollen Sound, der den Songs viel Raum gibt. Gitarren, Keyboards und Rhythmusgruppe greifen sauber ineinander, ohne sich gegenseitig zu überlagern.
Gerade Fans klassischer AOR-Produktionen dürften sich hier sofort zuhause fühlen.
Dennoch zeigt „DeHydration“ auch kleinere Schwächen. Mit fast einer Stunde Spielzeit fällt das Album recht umfangreich aus, und nicht jeder Song setzt einen eigenen Akzent.
Einige Titel ähneln sich in Aufbau und Atmosphäre, wodurch sich gegen Ende leichte Ermüdungserscheinungen einstellen können.
Das ändert jedoch wenig daran, dass HYDRA über die gesamte Laufzeit ein konstant hohes Niveau halten und genau das liefern, was man von einem
modernen Melodic-Rock-Album erwarten darf.
Kontakt:
Facebook: https://www.facebook.com/henrikhydra
(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von GerMusica PR)





Vielen Dank!!