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Live-Bericht: FOREVER - The Best Show About The King of Pop

Europa-Tourauftakt am 24. November 2025 im Kulturpalast/Dresden.


Tourplakat Forever


Der Kulturpalast in Dresden war am 24. November 2025 bereit für eine besondere Show,

als sich der Vorhang für FOREVER – The Best Show About the King of Pop hob.


Die international gefeierte Produktion, die weltweit schon mehr als eine Million Besucher begeistert hat, startete ihre Europatour 2025 in Dresden und lieferte einen Abend,

der musikalische Hommage, modernes Bühnenspektakel

und popkulturelle Zeitreise zugleich war.


FOREVER genießt einen Ausnahmestatus unter den Michael-Jackson-Tribute-Shows.

Keine andere Inszenierung erhielt so viel Anerkennung aus der Jackson-Familie selbst.


Joseph Jackson, Michaels Vater, sagte einst über die Produktion:

„Sie ist zu gut, um wahr zu sein. Ich dachte, ich hätte Michael dort auf der Bühne gesehen.“


Auch Jermaine Jackson zeigte sich tief beeindruckt und bezeichnete FOREVER als

„die beste Tribute-Show über Michael Jackson in der Geschichte.“


Michaels Schwester La Toya Jackson fasste es emotional zusammen:

„Ich habe mich wirklich in die Show verliebt. Sie unterscheidet sich von allen anderen. Es ist etwas ganz Besonderes.“

 

Diese Wertschätzung schwebte wie ein unsichtbarer Ehrentitel über dem gesamten Abend und setzte den Rahmen für das, was im Kulturpalast folgen sollte.


Forever 1

 

Michael Jackson - Ein Künstler, der die Musikwelt für immer veränderte

 

Geboren 1958 als achtes von zehn Kindern, stand er bereits früh mit seinen Brüdern

als Teil der Jackson Five auf der Bühne.


Mit nur 13 Jahren begann seine Solo-Karriere und bereits die erste Single

„Got to Be There“ (1971) landete in den USA und in Großbritannien in den Top 5.


Was danach folgte, wurde Musikgeschichte:

 

„Thriller“ (1982) – bis heute das meistverkaufte Album der Welt

„Beat It“, „Billie Jean“, „Bad“ – Meilensteine des Pop

„Dangerous“ (1991) und „They Don’t Care About Us“ (1995) – Ikonen der 90er.

 

Sein unvergleichlicher Einfluss auf Tanz, Mode, Videokultur

und Liveperformance ist unumstritten.


Seit seinem Tod im Juni 2009 versucht bis heute niemand, die musikalische Lücke zu schließen – die Show FOREVER versucht vielmehr, den Geist und die Wirkung

des Künstlers zu würdigen, ohne ihn zu imitieren.



Ein Auftakt voller Energie und Präzision

Der dramaturgische Ablauf von "FOREVER – Die Magie des King of Pop" 

im Kulturpalast Dresden war sorgfältig inszeniert und lieferte

eine Kette von unvergesslichen Momenten, die das Publikum begeisterten.


Forever 2

Die Produktion bewies ihre Stärke,

Michael Jacksons Werk lebendig und künstlerisch anspruchsvoll zu ehren.


Die Show FOREVER zeichnete sich durch einen sorgfältig komponierten Ablauf aus,

der die musikalische Genialität Michael Jacksons mit modernen

Tanz- und Theaterelementen verband.


Forever 3

Das Ensemble, bestehend aus sieben Sänger/innen, einer Liveband und einer

neunköpfigen Tanzcompany, präsentierte eine detailreiche Hommage,

die vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.



Das Ensemble und die Performance

Die musikalische und tänzerische Präzision war eine tragende Säule der Inszenierung.


Forever 4

Während die Live-Band überwiegend hinter Glaswänden agierte,

standen die nahezu perfekten Moonwalks und authentischen Moves der Tänzer

auf der Hauptbühne im Vordergrund.


Forever 5

Die exklusive Tanzgruppe glänzte dabei mit einem breiten Spektrum, das von klassischen Jackson-Choreografien über dynamische Breakdance-Elemente bis hin zu ausdrucksstarkem Contemporary-Tanz reichte.



Erster Teil: Energie, Tanz und Theatralik

Der erste Akt bot eine dynamische Abfolge von Pop-Meilensteinen,

die gespickt waren mit visuellen und choreografischen Akzenten.


Der Auftakt war hochenergetisch mit den Klassikern „Black or White“ und „Bad“.

Direkt darauf folgte eine stimmungsvolle Sequenz, die in einem Medley aus Jackson 5 Hits wie „Can you feel it“, „Want you back“ und „ABC“ die frühen Jahre des Superstars ehrte.


Forever 6

Die Tänzer übernahmen dann die Hauptbühne von den Sängern bei „Blame it on“,

wo der Fokus klar auf der Choreografie lag, während die sieben Sänger/innen sich auf die erhöhte Etagenbühne zurückzogen.


Ein absolutes Highlight war die Inszenierung von „Beat it“, bei dem die achtköpfige Tanzcompany ein packendes Tanzduell nachstellte.


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Im Kontrast dazu sorgte „Human Nature“ für einen fast poetischen Moment:

Der Tanz auf der Bühne verschmolz sanft mit den Lichtprojektionen auf der Leinwand.


Forever 8

Für eine unerwartete und mitreißende Abwechslung, die das Publikum erfolgreich aus der Reserve lockte, sorgte eine Beatboxing-Session von Aser Leon.


Das Finale vor der Pause war ganz der Theatralik und Tanzkunst von „Thriller“ gewidmet. Die Bühne verwandelte sich in eine Mini-Horrorwelt, die mit Nebel, Zombie-Schattenrissen und der ikonischen Choreografie inszeniert wurde.


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Die Dramatik spitzte sich zu, als Zombies durch das Publikum brachen und eine unheimliche Unruhe durch die Reihen jagten. Nach der typischen Thriller-Choreografie, die mühelos mit den ikonischen Szenen aus dem berühmten Musikvideo mithalten konnte, folgte der nächste Schockmoment:


Michael, im Sarg liegend, wurde in Brand gesetzt – ein Augenblick,

der die Luft im Saal förmlich zum Stillstand brachte.


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Doch noch bevor man fassen konnte, was gerade geschehen war, öffnete sich der leere Sarg - und der verwandelte Michael stand im nächsten Augenblick auf der Bühne – begleitet von einem kollektiven Aufschrei des Staunens.


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Zweiter Teil: Gefühlskino und die Botschaft

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Auch der zweite Teil hielt spannende Momente bereit, die auf emotionaler Ebene unter die Haut gingen und Jacksons humanitäres Engagement würdigten.


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Der Block enthielt „Man in the Mirror“, das als fesselndes Tanztheater-Duo präsentiert wurde und dessen intensive Darbietung kollektive Gänsehaut erzeugte.


Anschließend entwickelte sich „Earth Song“ zu einem großen Gefühlskino.

Durch Projektionen von Naturaufnahmen, Zerstörung und Wiederaufbau entstand eine emotional dichte Atmosphäre, die das Publikum spürbar innehalten ließ.

Der ausdrucksstarke Contemporary-Tanz, der die Zerstörung der Welt darstellte,

hinterließ das Publikum tief bewegt.


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Die Stimmung fand ihren emotionalen Höhepunkt in der Überleitung zu „Heal the World“. Hier schuf die Videoinszenierung und die Unterstützung durch die Handylichter im Publikum einen starken Moment der Gemeinschaft.


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Das Gospelfeeling – verstärkt durch Sänger und Tänzer in blauen Roben – wurde konsequent bei „Will you be there“ weitergeführt.


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Ein besonderes und wirkungsvolles Element der gesamten Show

war zudem die Nähe zum Publikum:

Sänger gingen singend durch die Reihen und lösten so spontane Mitsingmomente

und eine starke Verbindung zur Zuschauerschaft aus,

was den Abend zu einer interaktiven Hommage werden ließ.



Fazit: Ein beeindruckender Tourauftakt in Dresden

Der Auftakt der Europatour von FOREVER im Kulturpalast war mehr als nur eine Show,

er war ein liebevoll gestaltetes Gesamtkunstwerk, das Michael Jacksons Vermächtnis mit großer Leidenschaft, Respekt und beeindruckender Detailtreue feierte.


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Jeder Tanzschritt, jeder Ton, jedes Lichtbild schien wie eine warmherzige Erinnerung an einen Künstler, der die Musikwelt für immer geprägt hat.


Die Verbindung aus kraftvollen Performances, herausragendem Livegesang,

emotionalen Inszenierungen und einem Publikum, das jeden Moment aufsog,

verwandelte den Abend in eine Reise durch das Herz

und die Geschichte eines Musikgenies.


Forever 18

Wer Michael Jackson liebt, findet hier keine Kopie, sondern eine zutiefst berührende Verbeugung – eine Hommage, die nicht nur zeigt, wie groß sein Einfluss war,

sondern auch, wie lebendig seine Kunst bis heute ist.


So setzte dieser Tourauftakt ein strahlendes Zeichen:

Die Europatour beginnt nicht nur würdig,

sondern mit einem magischen, herzbewegenden Abend.


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Text: Saskia Giedow-Luboch / NoRush

Fotos: Stephan Sieger / NoRush


Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Macheete PR für die Akkreditierung

und beim Kulturpalast Dresden für Organisation und Betreuung vor Ort.


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