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"A Cold Paradise" Review: Antonio Calanna startet mit emotionalem Modern Metal durch

Autorenbild: Stephan Sieger
Stephan Sieger
22. Aug.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 24 Stunden

Nach seiner Zeit bei All For Metal schlägt Antonio Calanna mit A Cold Paradise bewusst neue Wege ein. Das selbstbetitelte Debüt verbindet modernen Alternative Metal mit atmosphärischen Klanglandschaften, persönlichen Geschichten und einer spürbaren Portion Verletzlichkeit.


Albumcover A Cold Paradise - Review

Tracklist:

1. Here I Rise

2. Are You Holding Me Back?

3. The Prettiest Girl On Earth

4. El Perdón

5. Once Upon A Dream

6. Is It Really Over?

7. Claws Of The Lion

8. Kill U Softly

9. Impatient

10. Talking To The Moon

11. Waking Up

12. Your Lullab



Veröffentlichungsdatum: 28. August 2026

Label: Perception / Reigning Phoenix Music


Genre: Modern Metal / Alternative Metal



oder hier presaven...



Fazit der Redaktion:

Mit „A Cold Paradise“ präsentiert Antonio Calanna ein stimmiges Debüt, das vor allem durch Atmosphäre, starke Melodien und ehrliche Emotionen überzeugt. Nicht jeder Song bleibt dauerhaft im Gedächtnis, und einige Ideen bewegen sich auf vertrautem Terrain.


Als Gesamtwerk funktioniert das Album jedoch sehr gut und zeigt einen Künstler, der bewusst neue Wege geht, ohne seine musikalischen Wurzeln zu verleugnen.


Das Projekt besitzt eine eigene Identität und zeigt deutlich, dass hier kein Nebenprojekt, sondern ein ernst gemeinter musikalischer Neuanfang entstanden ist.


Wer modernen Alternative Metal mit emotionalem Tiefgang und zeitgemäßer Produktion schätzt, sollte diesem Debüt unbedingt eine Chance geben.



"Atmosphärischer Modern Metal mit viel Gefühl – ein gelungener Neustart für Antonio Calanna."



Was bekommen wir auf die Ohren?


Nach seiner Zeit als Frontmann von All For Metal verabschiedet Antonio Calanna sich bewusst vom klassischen Heavy Metal

und präsentiert ein Album, das deutlich persönlicher ausfällt.


Statt großer Hymnen und epischer Themen stehen

Selbstzweifel, Hoffnung, Verlust und Neuanfänge im Mittelpunkt.


Produzent Jarno Bellasio verpackt diese Stimmung in einen modernen Sound aus druckvollen Gitarren, atmosphärischen Synthesizern und eingängigen Melodien.

Das Ergebnis wirkt zeitgemäß, ohne dabei den Metal aus den Augen zu verlieren.


Persönliche Geschichten statt großer Helden

Schon der Opener „Here I Rise“ macht deutlich, worum es auf diesem Album geht.

Der Song erzählt vom Aufstehen nach Rückschlägen und davon, neue Kraft zu finden.

Auch „Are You Holding Me Back?“ beschäftigt sich mit persönlichen Grenzen und der Frage, welche Menschen oder Situationen einen im Leben zurückhalten.




Mit „The Prettiest Girl On Earth“ wird das Album eingängiger und direkter, während

„El Perdón (Enrique Iglesias Metal Cover)“ durch seine spanischen Passagen

eine besondere Atmosphäre entwickelt.

Der Song bringt zusätzliche Emotionalität ins Album und gehört zu den abwechslungsreicheren Momenten der Platte.




Atmosphäre als größte Stärke

Die zweite Albumhälfte setzt verstärkt auf Stimmung und Dynamik.

„Once Upon A Dream“ und das kurze „Is It Really Over“ schaffen fast schon cineastische Übergänge und verleihen dem Album einen roten Faden.


Mit „Claws Of The Lion“, „Kill You Softly“ und „Impatient“ kehrt mehr Härte zurück, ohne die emotionale Grundstimmung zu verlieren. Besonders „Waking Up“ gehört zu den stärksten Songs des Albums. Hier greifen moderne Gitarren, intensive Atmosphäre und ein glaubwürdiger emotionaler Vortrag besonders gut ineinander.




Den Abschluss bildet „Your Lullaby“, das die Platte ruhig und stimmungsvoll ausklingen lässt und den emotionalen Charakter des Albums noch einmal unterstreicht.


Moderner Metal ohne übertriebene Effekte

Musikalisch lebt „A Cold Paradise“ von seiner Balance zwischen Härte und Melodie.

Die Gitarren sorgen für Druck, während elektronische Elemente und atmosphärische Klangflächen den Songs zusätzliche Tiefe verleihen.

Gleichzeitig bleibt Antonio Calannas Stimme stets Mittelpunkt der Kompositionen und transportiert die persönlichen Inhalte überzeugend.


Allerdings erreicht nicht jeder Song die gleiche Intensität. Einige Stücke ähneln sich in Aufbau und Stimmung, wodurch sich das Album über die komplette Laufzeit stellenweise etwas gleichförmig anfühlt.


Auch textlich greift Calanna häufig auf bekannte Bilder rund um Schmerz, Liebe und Selbstfindung zurück, ohne ihnen immer neue Facetten zu verleihen.



Kontakt:


(Mit freundlicher Unterstützung und Bereitstellung des Pressematerials von All Noir & Perception Label)


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